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Zusammenfassung Final der Sprintstaffel mit den Schweizerinnen
Aus Sport-Clip vom 24.07.2022.
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78 Hundertstel hinter Bronze Schweizer Sprintstaffel enttäuscht als 7.

Das Quartett um Mujinga Kambundji kommt im WM-Final nicht an frühere Leistungen heran und verpasst eine Medaille klar.

Der Traum von einer WM-Medaille in der 4x100-m-Staffel ist für die Schweizerinnen geplatzt. Géraldine Frey, Mujinga Kambundji, Salomé Kora und Ajla Del Ponte mussten sich im Final in Eugene in 42,81 Sekunden mit dem 7. Rang bescheiden.

Schlechter letzter Wechsel

Das Quartett vergab eine bessere Klassierung vor allem beim letzten, völlig missratenen Wechsel. Del Ponte musste stark abbremsen, um von Kora den Stab noch innerhalb der Wechselzone zu kriegen. «Ich rief ihr (Del Ponte, Red.) zu, sie müsse anhalten», gibt Kora zu. «Da musste sie beinahe eine Vollbremsung machen. Schlimmer kann ein Wechsel fast nicht sein.» Der Beginn hingegen mit Frey und Kambundji hatte gut geklappt.

Trotz der Enttäuschung könne man die WM-Erfahrungen mitnehmen, sagte Frey. Sie verwies unter anderem auf den ohne Kambundji bestrittenen Vorlauf und kündigte an, das Positive an der EM in München umsetzen zu wollen. Auch Del Ponte betonte: «Wir haben München vor uns und haben dort etwas auszurichten.»

Coach erwägt Änderungen

In welcher Besetzung die Schweiz dort antreten wird, ist allerdings unklar. Coach Adrian Rothenbühler deutete an, das Set-up allenfalls zu überdenken: «Gibt es sinnvollere Kombinationen? Wie können wir unsere starken Ersatzläuferinnen einbeziehen?» Für eine definitive Analyse sei es aber noch zu früh.

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Rothenbühler: «Rang und Zeit sind enttäuschend»
Aus Sport-Clip vom 24.07.2022.
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USA holen Gold

Der Titel ging an die USA (41,14) mit Schlussläuferin Twanisha Terry, welche die favorisierten Jamaikanerinnen um 4 Hundertstel bezwangen. Bronze holte sich überraschend Deutschland (42,03), das damit die erste Medaille bei den diesjährigen Titelkämpfen gewann.

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44 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Problem 1 sind die vielen Läufe von Kambundji. Reduktion auf 1 Einzeldisziplin 100 oder 200 m. Problem 2 ist die mässige Beschleunigung von Kora. Das geht ok bei einem Lauf wie in Stockholm aber nicht an der WM. In der alten Staffel lief Kambundji die Kurve und das wäre etwas ökonomischer. Darum läuft Lückenkemper auch für Deutschland die Kurve und nicht Teilstrecke 2.
    1. Antwort von Daniel Gion  (dgion)
      @Mueller.... und der nächste Sofasportler der alles besser weiss, besser sogar wie die Trainer und mit "treffenden" Analysen aufwartet. Sorry aber merken sie und all die anderen Möchtegern-Trainer nicht wie lächerlich sie sich mit ihren Kommentaren machen?
      Einfach unglaublich diese Möchtegern-Sportler/Trainer. Nichts erreicht aber vom Sofa aus grosse Reden schwingen...
    2. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Sehe dies ähnlich wie Sie (Kambundji und Kora). Vielleicht sah man nach 2021 am ehesten ein Verbesserungs-Potenzial im 4. Abschnitt, dem Schlussabschnitt. Die Nummern 3 & 4 im CH-Team, beide in Abschnitt 1 & 2 einzusetzen, finde ich dementsprechend nicht als ideal. Wie Sie andeuten, Kora wäre als Startläuferin (Beschleunigung) keine Option. In Stockholm funktionierte diese aktuelle Reihenfolge (Kora musste im 2022 den Stab jeweils übergeben). Im Final war die Bahn 1 ein nicht kleines Handicap.
  • Kommentar von Fridolin Rolfö  (F.Rolfö)
    Was wollt ihr eigentlich? Die Schweiz wurde gute Siebte. Momentan liegt sicher nicht mehr als Rang 5 im Bereich des Möglichen. Bei der nächsten WM ist der Final vielleicht nicht mehr möglich. Darum können wir zufrieden sein.
    Es ist auch sehr fraglich, ob Del Ponte leistungsmässig jemals wieder ans letzte Jahr rankommt. Eher nicht, würd ich meinen. Wenn sie in Zukunft 11,10er Zeiten läuft, muss sie sich nicht schämen.
    1. Antwort von Daniel Gion  (dgion)
      @Rolfö was veranlasst Sie zur Behauptung Del Ponte könne nicht mehr an Ihr letztjähriges Leistungsniveau herankommen? Kennen Sie sie persönlich, sie hat es ihnen gesagt oder sind Ihr Trainer? Zwei Mal Nein? Ok dann bitte wieder auf Sofa Platz nehmen und aufhören unquifizierte Kommentare abzugeben.
      Es gibt echt zu denken wieviele Möchtegernsportler nicht besseres zu tun wissen als sinnfreies Geschwätz von sich zu geben auch wenn sie Null Ahnung haben, sei es hier, im Fussball, Tennis etc
  • Kommentar von Jean-Pierre Pletscher  (JeanAimarre)
    Nach dem bescheidenen Abschneiden der 4x100m-Damen, der komischen Qualiformation, der ev. Neuausrichtung des Teams für die EM, den faulen Ausreden in seinen TV-Interviews, müsste man nicht einmal den Trainer Adrian Rothenbühler in Frage stellen? Man kann doch nicht die halbe Welt trainieren und überall Erfolg haben! Ich verliere keine Worte über den unkonventionellen Laufstil von Ditaji Kambundji....unter Adrian Rothenbühler! Nein, mit ihm wird es auch in Zukunft nicht besser! Auswechseln bitte!
    1. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Ein typischer Stammtischkommentar!