Zum Inhalt springen

Header

Audio
Darum sind Sprinterinnen entweder pfeilschnell oder bewegen sich gar nicht (Radio SRF 1)
abspielen. Laufzeit 02:33 Minuten.
Inhalt

Muskelfasern als Grund Beim Wandern sind Sprinterinnen und Sprinter die Langsamsten

Für Kurzdistanzläuferinnen und -läufer gilt: entweder ganz oder gar nicht. Das zeigt sich auch im Alltag von Mujinga Kambundji.

Unglaublich schnell oder gar nicht. So bewegen sich Sprinterinnen und Sprinter am liebsten. Auch die Bernerin Mujinga Kambundji spürt das in ihrem Alltag, vor allem jetzt in der Wettkampfpause im Winter, immer wieder.

Kürzlich teilte die WM-Bronze-Gewinnerin von 2019 auf Social Media ein Video, in dem sie gemeinsam mit ihrer Familie im Wald spaziert, und schrieb dazu: «Sprinterinnen beim Wandern immer zuhinterst.»

Man bewegt sich besser gar nicht

Dieses Phänomen kommt bei Kurzstreckenläuferinnen und -läufern nicht von ungefähr, sondern liegt quasi in ihrer Natur. Kambundjis Trainer Adrian Rothenbühler erklärt, dass ihr Muskelfaser-Spektrum nur darauf ausgelegt sei, möglichst explosiv und pfeilschnell zu sein – bei langen Wanderungen geht das aber schlecht.

Dazu kommt eine Gefahr für die sportliche Karriere von Sprintern. «Wenn man sich zu lang nur langsam bewegt, besteht ein grosses Risiko, dass die ganz schnellen Phasen dann nicht mehr da sind», sagt Rothenbühler, «somit bewegt man sich besser gar nicht.»

Wieso Erholung für Sprinterinnen und Sprinter trotzdem wichtig ist und warum viertägige Wanderungen nicht gehen, erfahren Sie im obigen Audio-Beitrag.

Radio SRF 1, Morgengespräch, 9.11.21, 6:15 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Merkwürdige Idee von Kambundji, wandern zu gehen. Man weiß ja, das zum Beispiel ein Radrennfahrer wenn immer möglich besser sitzt als geht und besser liegt als sitzt :-) .
    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Kopf lüften ist da wohl eher das Motto als langes Wandern. Und Kopf lüften hilft auch im Spitzensport, denn je näher der Spitze, desto wichtiger auch das Mentale!