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Neuer Weltrekord im Halbmarathon
Aus sportpanorama vom 06.12.2020.
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Wanders unter einer Stunde Kandie pulverisiert in Valencia Halbmarathon-Weltrekord

Als erster Läufer blieb der Kenianer Kibiwott Kandie im Halbmarathon unter 58 Minuten. Auch Julien Wanders brilliert.

Julien Wanders legte in Valencia die Halbmarathon-Distanz zum 2. Mal in seiner Karriere unter einer Stunde zurück. Der Genfer kam nach 59:55 Minuten ins Ziel. Wanders blieb bloss um 42 Sekunden über dem eigenen Europarekord aus dem Februar 2019.

Die Leistung vom Sonntag ist beachtlich, denn der Romand hatte sich nicht spezifisch auf dieses Rennen vorbereitet. Wanders wurde in Spanien erstmals von seinem neuen Trainer Renato Canova begleitet. Der 75-jährige Italiener lebt wie der 24-jährige Genfer mehrheitlich in Kenia.

4 Läufer unter alter Weltrekordmarke

In einem historisch schnellen Rennen stellte der Kenianer Kibiwott Kandie einen Halbmarathon-Weltrekord auf. Der 24-Jährige blieb in 57:32 Minuten gleich 29 Sekunden unter der bisherigen Bestmarke seines Landsmannes Geoffrey Kamworor, der diese vor etwas mehr als einem Jahr in Kopenhagen gesetzt hatte. Insgesamt blieben in Valencia 4 Läufer unter dem alten Weltrekord.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
    Es ist erstaunlich, was in diesem Herbst über Halbmarathon gelaufen wird, und zwar international wie auch national. Wenn man die Resultate analysiert, sind zahlreiche Läufer und Läuferinnen so schnell gestartet, dass sie ihre 10 km-Bestzeit realisierten ohne danach langsamer zu werden. Bringen die neuen Schuhe wirklich soviel. Das gleiche sieht man im Marathon. Wenn der Schuh wirklich soviel schneller macht, die Experten sprechen von bis 4 %, dann sind diese Zeiten doch etwas zu realisieren.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Und was sagt die Doppingkpntrolle ?
  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (John F.)
    Eine unglaubliche Zeit, und gleich 3 andere Läufer auch unter dem alten WR! Wo soll denn das noch hinführen? Ist das Potential der Athleten, das Material, die Trainingswissenschaft noch nicht ausgereizt? Hoffentlich ist das für die Leute - auch auf Dauer - noch gesund. Dass mit Julien Wanders auch ein Schweizer da vorne dabei ist, ist einerseits erstaunlich, andrerseits auch beruhigend, wenn man denkt, dass ja Schweizer eher vernünftig sind.
    1. Antwort von Ignaz Furger  (Ignatius)
      Denken kann man vieles ...
    2. Antwort von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
      Ich denke, es ist vor allem das Material. Dazu kommt, dass durch die Covid-19 nur wenige Wettkämpfe stattfanden und die Athleten sich gezielter vorbereiten konnten, weil kein Druck ihrer Ausrüster bestand, viele Rennen zu laufen.