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Wegen Teilnahme an Tokio 2020 Semenya will auf 200 m wechseln

Caster Semenya peilt wegen der umstrittenen «Testosteron-Regel» über die 200-m-Distanz einen Start bei Olympia 2020 an.

Caster Semenya
Legende: Will sich neu im Sprint versuchen Caster Semenya. imago images

«Diese Entscheidung war nicht einfach, aber wie immer freue ich mich auf die Herausforderung und werde hart arbeiten», teilte Caster Semenya am Freitag mit. Die Südafrikanerin plant, von der Mitteldistanz (800 m) auf den Sprint (200 m) zu wechseln.

Umstrittene «Testosteron-Regel»

Semenya darf derzeit nicht über ihre Lieblingsstrecke starten. Nach der Regel des Weltverbandes WA dürfen Läuferinnen mit «Differences of Sex Development» (DSD) an internationalen Wettbewerben über Strecken zwischen 400 m und der Meile nur teilnehmen, wenn sie ihren erhöhten Testosteronspiegel durch die Einnahme von Medikamenten unter einen Grenzwert drücken.

Video
Aus dem Archiv: Testosteron-Obergrenze im Frauen-Spitzensport?
Aus 10vor10 vom 29.04.2019.
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Dies hatte Semenya abgelehnt und war juristisch gegen die Regel vorgegangen. Derzeit liegt der Fall vor dem Schweizer Bundesgericht, vor dem Internationalen Sportgerichtshof TAS hatte Semenya eine Niederlage einstecken müssen.

sid/dab

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Mattias Derungs  (Mattias Cristian Derungs)
    Wer Augen im Kopf hat und einbisschen was von Anatomie versteht etc. sieht relativ schnell, dass es sich bei Caster Semenya eindeutig um einen Mann handelt! Nicht nur die Optik, sondern auch seine Geschlechtshormone, eine ausgeprägte Muskulatur etc. deuten klar und deutlich darauf hin. Selbst die Art und Weise wie er sich anzieht, ansonsten müsste er ja auch nicht in typisch maskulinen Sportleroutfits an den Start gehen! (Dies wäre vermutlich alleine schon an seiner Stimme eindeutig erkennbar)
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  • Kommentar von Christian Jost  (Christian Jost)
    Der Artikel ist erneut falsch geschrieben um boulevardmässig Emotionen zu generieren, anstatt sachlich zu bleiben. Semenya darf weiterhin starten, NIEMAND nimmt das Recht auf Sport und sportliche Vergleiche weg. Punkt!

    Wie ein 63kg schwerer Boxer nicht mehr bei den Leichtgewichten boxen kann, sondern gegen teils 2-3kg schwereren Boxer antreten muss, kann Semenya bei den Männern mittun...anstatt ALLE anderen Frauen zu verarschen und um deren Arbeit zu betrügen.
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    1. Antwort von Christian Jost  (Christian Jost)
      Die beiden Personen die auf ablehnen gedrückt haben, tut mir leid, dass SRF nicht wirklich mit Fakten berichtet:
      Caster, nicht nur ein männlicher Name der übrigens behalten wurde, hat keine weiblichen Geschlechtshormone XX sondern männliche (XY). Für sportliche Leistung, Muskelaufbau, rote Blutkörperchen etc. sind die Geschlechtshormone massgebend.
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  • Kommentar von Roland Hänggi  (atrimea)
    Gewinnen um jeden Preis (sie/er). Ein zwiespältiges Beispiel von Egoismus. Medienpräsenz um jeden Preis. Für ihr Management und die Sponsoren ein zwiespältiges Beispiel von Skrupellosigkeit.
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    1. Antwort von Raphael von Büren  (buerap)
      Ich kenne Frau Semenya nicht persönlich. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass Leichtathletik ihre grosse Leidenschaft (und ihr Beruf) ist. Sie hat die Freiheit - wie auch jede*r andere*r Sportler*in - sich die Disziplin(en) auszusuchen, die sie trainieren und für die sie die geforderten Limiten erreichen möchte. Gemäss aktuellem Stand der Dinge ist Frau Semenya ohne Reglementsverstoss über die 200m startberechtigt. Dies gilt es zu respektieren.
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