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Brady geschlagen Spektakel pur: Philadelphia erstmals Super-Bowl-Sieger

Dank einer starken Offensivleistung besiegen die Philadelphia Eagles die New England Patriots im Super Bowl mit 41:33.

Bei der dritten Teilnahme holte das Team aus Pennsylvania seinen ersten Super-Bowl-Titel. 1981 und 2005 waren die Eagles im Endspiel jeweils als Verlierer vom Feld gegangen. Vor 13 Jahren hatte der Gegner wie heuer New England geheissen.

Vorne hui, hinten pfui

Den Patriots wurde die schwache Defensive zum Verhängnis. Nie zuvor unter ihrem legendären Coach Bill Belichick hatte das Team um Star-Quarterback Tom Brady in einem Super Bowl so viele Punkte zugelassen.

Da half es dem Titelverteidiger und Favoriten auch nicht, dass in der Offensive Vieles wie am Schnürchen lief. Brady zeigte erneut eine starke Leistung und war der erste Quarterback im Super Bowl, der mehr als 500 Yards mit Pässen überwand. Mit der Niederlage verpasste der 40-Jährige seinen 6. Super-Bowl-Ring.

Statistiker behalten Recht

Ein Blick in die Statistik zeigt allerdings, dass die Niederlage der Patriots nicht so überraschend kam: Noch nie hatte die Franchise aus Massachusetts den Super Bowl gewonnen, wenn sie den Münzwurf vor Beginn der Partie für sich entschieden hatte. So sollte es auch diesmal sein.

Zudem fand eine weitere unheimliche Serie ihre Fortsetzung: Die letzten zehn MVPs der regulären Saison verloren das Endspiel allesamt. Brady war da keine Ausnahme.

Damit war der Weg frei für einen Star, mit dem vor der Saison niemand gerechnet hatte: Eagles-Quarterback Nick Foles warf nicht nur 3 Touchdown-Pässe, er schaffte gar selber einen Versuch. Damit wurde der Mann, der erst durch die Verletzung von Stamm-Quarterback Carson Wentz in die Mannschaft rückte, zum besten Spieler des Super Bowl gewählt.

Die letzten 10 Super-Bowl-Sieger


Sieger
FinalgegnerResultat
2018Philadelphia Eagles
New England Patriots
41:33
2017New England Patriots
Atlanta Falcons34:28
2016
Denver Broncos
Carolina Panthers
24:10
2015New England Patriots
Seattle Seahawks28:24
2014Seattle Seahawks
Denver Broncos43:8
2013Baltimore Ravens
San Francisco 49ers34:31
2012New York Giants
New England Patriots
21:17
2011
Green Bay Packers
Pittsburgh Steelers31:25
2010New Orleans Saints
Indianapolis Colts31:17
2009Pittsburgh Steelers
Arizona Cardinals
27:23

Sendebezug: SRF 1, Tagesschau, 04.02.18, 19:30 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von mario hellberg (fusci)
    Es gibt wohl kaum ein spannenderen Sport der Taktik und Action so genial unter einen Hut bringt wie American Football. Das ist Fussball oder Eishockey eine wahre Schlafpille! Aber ich verstehe, wenn jemand sich nicht begeistern kann... man muss sich schon etwas reinknien in die Regeln.. dann aber wird's Suchtpotential. Zum Glück spielen die zu Unzeiten für unsereins, sonst wäre ich dauernd vor dem TV!
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (PalleKalle)
    Um ein Urteil abgeben zu können, muss man sich schon mit dem Sport als solchem und mit den Regeln befassen. Klar ist dass es der Sport #1 für die USA ist. Es ist ein rauher Sport, geprägt durch Taktik und Raumgewinn. Dass der Sport gefährlich ist, ist leicht zu beweisen, schliesslich sind immer wieder Langzeitfolgen (Concussions) feststellbar. Das ist im übrigen auch der Grund warum Frauen diesen Sport nicht spielen, die spielen sehr guten Fussball=Soccer. Berichterstattung SRF = ok.
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  • Kommentar von Connie Mueller (Connie Elizabeth)
    Ich weiss nicht wie jemand football schauen kann. Es ist eines der langweiligsten Sportarten und in keinem anderen Profisport der USA sind die Spieler so oft in Drogenskandale verwickelt.
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    1. Antwort von Jonas Baumgartner (J. Baumgartner)
      Dass Sie Football langweilig finden, ist Ihr gutes Recht Frau Mueller. Ebenso, dass Sie nicht nachvollziehen können, dass es jemand interessant finden könnte. Schliesslich schliessen Sie von sich auf andere, was viele Menschen tun. Aber "langweilig" liegt immer im Auge des Betrachters. Ich z.B. finde Golf langweilig. Jedoch interessiert das die Golfliebhaber zu Recht herzlich wenig. Schliesslich wird keiner gezwungen etwas zu schauen, zu lesen oder gar zu kommentieren was ihn nicht interessiert.
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