Zum Inhalt springen

Basketball Clippers-Besitzer Sterling: Lebenslange Sperre und Millionenbusse

Die NBA hat auf den Rassismus-Skandal reagiert und den Besitzer der Los Angeles Clippers, Donald Sterling, hart bestraft. Der 80-jährige Milliardär wird lebenslang von sämtlichen Liga-Aktivitäten ausgeschlossen und mit einer Busse in der Höhe von 2,5 Millionen Dollar belegt.

Clippers-Besitzer Donald Sterling.
Legende: Steht ziemlich alleine da Clippers-Besitzer Donald Sterling. Keystone

Liga-Commissioner Adam Silver, der die Sanktionen in New York bekannt gab, betonte, dass er den NBA-Verwaltungsrat antreiben werde, Sterling zu einem Verkauf der Clippers zu drängen.

Tonband sorgt für Aufregung

Eine Audioaufnahme, auf der Sterling zu hören ist, wie er im Gespräch mit seiner Freundin rassistische Bemerkungen macht, hatte in den vergangenen Tagen in den USA für grosse Aufregung gesorgt. «Es sorgt mich sehr, dass du zur Schau stellst, dass du dich mit schwarzen Menschen abgibst», ist unter anderem auf der Aufzeichnung zu hören.

Grosse Empörung in den USA

Zahlreiche Spieler und Trainer aus der NBA, aber auch Musik-, Schauspielgrössen und Politiker zeigten sich empört. Der amerikanische Präsident Barack Obama nannte die Aussagen «unglaublich rassistisch beleidigend».

Legende: Video Audio-Transkription: Aussagen von Donald Sterling abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Vom 28.04.2014.

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Lenny Senn, Boston
    Ich finde es korrekt, das Donald Sterling bestraft wird. Wenn ihm schon ein Basketballteam gehört, indem ca. 95% Starkpigmentierte spielen, dann sollte er solche Dinge weder in der Öffentlichkeit noch privat sagen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Gabriele Minghetti, Würenlos
    Ich finde es nicht richtig dass Sterling für eine private Konversation bestraft wird. Was er mit seiner Freundin bespricht geht niemanden etwas an. Natürlich ist er der Hinterletzte und ein Rassist. Hätte er es in der Öffentlichkeit gemacht, wäre es ein ganz anderer Fall gewesen. Ich glaube wir alle würden in der Gesellschaft dumm da stehen wenn man all unsere privaten Gespräche veröffentlichen würde...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Paul Schuster, Zürich
    Es geht vorerst mal nicht um Rechtsprechung. Sterling wurde ja nicht angeklagt oder so, das wird auch nicht passieren. Er wurde von der NBA gebüsst und gesperrt, was deren Recht ist. Wenn hier jemand klagen wird, dann Sterling. Immerhin wurde da eine private Unterhaltung wahrscheinlich verdeckt aufgenommen und dann veröffentlicht. Ich nehme an, der wird sich daran noch eine goldene Nase "verdienen".
    Ablehnen den Kommentar ablehnen