Clippers-Besitzer Sterling: Lebenslange Sperre und Millionenbusse

Die NBA hat auf den Rassismus-Skandal reagiert und den Besitzer der Los Angeles Clippers, Donald Sterling, hart bestraft. Der 80-jährige Milliardär wird lebenslang von sämtlichen Liga-Aktivitäten ausgeschlossen und mit einer Busse in der Höhe von 2,5 Millionen Dollar belegt.

Clippers-Besitzer Donald Sterling.

Bildlegende: Steht ziemlich alleine da Clippers-Besitzer Donald Sterling. Keystone

Liga-Commissioner Adam Silver, der die Sanktionen in New York bekannt gab, betonte, dass er den NBA-Verwaltungsrat antreiben werde, Sterling zu einem Verkauf der Clippers zu drängen.

Tonband sorgt für Aufregung

Eine Audioaufnahme, auf der Sterling zu hören ist, wie er im Gespräch mit seiner Freundin rassistische Bemerkungen macht, hatte in den vergangenen Tagen in den USA für grosse Aufregung gesorgt. «Es sorgt mich sehr, dass du zur Schau stellst, dass du dich mit schwarzen Menschen abgibst», ist unter anderem auf der Aufzeichnung zu hören.

Grosse Empörung in den USA

Zahlreiche Spieler und Trainer aus der NBA, aber auch Musik-, Schauspielgrössen und Politiker zeigten sich empört. Der amerikanische Präsident Barack Obama nannte die Aussagen «unglaublich rassistisch beleidigend».

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Audio-Transkription: Aussagen von Donald Sterling

1:04 min, vom 28.4.2014