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Beachvolleyball Für beide Schweizer Duos ist im Achtelfinal Schluss

Nach Hüberli/Betschart scheitern auch Heidrich/Vergé-Dépré im Achtelfinal der Beachvolleyball-WM in Wien. Beide Schweizer Teams unterliegen in 2 Sätzen.

  • Tanja Hüberli und Nina Betschart verlieren gegen Sarah Pavan und Melissa Humana-Paredes mit 17:21 und 21:23.
  • Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré ziehen gegen die Brasilianerinnen Larissa und Talita mit 19:21 und 16:21 den Kürzeren.

Nachdem Tanja Hüberli und Nina Betschart den Startsatz abgeben mussten, stellten die Kanadierinnen die Weichen bereits früh im zweiten Satz auf Sieg. Zwischenzeitlich zogen Pavan, die am Netz Block um Block landete, und Humana-Paredes bis auf 12:6 davon.

Comeback ohne Happy End

Ein Zusammenstoss der Gegnerinnen war für Hüberli/Betschart aber der Startschuss zu einer sehenswerten Aufholjagd. Die Schweizerinnen kamen dank einer Punkteserie auf 14:14 heran, die Partie schien auf Messers Schneide zu stehen.

Beim Stand von 20:19 kamen Hüberli/Betschart gar zu einem Satzball. Die Kanadierinnen wehrten diesen jedoch nicht nur ab, sondern verwerteten kurze Zeit später ihrerseits den zweiten Matchball zum Einzug in den Viertelfinal.

Heidrich/Vergé-Dépré: topgesetzte Brasilianerinnen zu stark

Auch für das zweite Schweizer Team mit Heidrich und Vergé-Dépré bedeutete der WM-Achtelfinal Endstation. Im Startsatz holte das auf diese Saison hin neuformierte Duo zwar einen 5:10-Rückstand auf. Mit mehreren vermeidbaren Fehlern mussten Heidrich/Vergé-Dépré den ersten Satz dennoch mit 19:21 an Larissa/Talita abgeben.

Permanent in Rücklage

Auch im zweiten Durchgang geriet das Schweizer Tandem früh in Rücklage. Zwar kamen Heidrich/Vergé-Dépré immer wieder etwas heran, doch die Wende wollte den Schweizerinnen nicht mehr gelingen. Zu konstant traten die Weltnummern 1 Larissa und Talita auf.

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 17:30 Uhr, 02.08.17

3 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Graf (Christian Graf)
    Herr Nager bedenken Sie doch die doch die kurze Zeit welche dieses Duo erst zusammen spielt. Die Leistung war nicht gut genug um die Welt Nr. 1 zu schlagen, aber da von deprimierend zu reden ist viel zu hart! Und die Zuversicht und Entschlossenheit welche Frau Heidrich im Interview ausstrahlt, stimmt mich sehr zuversichtlich. Dieses Duo wird den Schweizer Fans noch viel Freude bereiten.
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Ich teile die Meinung von Herrn Nager nicht. Heidrich - Vergé-Dépré war nicht völlig ungenügend, sie standen gegen ein Team, das in einem Bereich besser war: Die Präzision. Während die Brasilianerinnen ihr Spiel einfach abspulen konnten waren bei den Schweizerinnen das Bemühen, besonders gut zu spielen zu erkennen. Von aussen gesehen in fast jedem Fall die falsche Variante. Jede Person, die Sport treibt, wie gefährlich es ist, in dieses Fettnäpfchen zu treten. Kopf hoch - bald geht es weiter.
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  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Sicher, das war das absolut härteste Los, das die beiden Schweizer Teams zogen und somit erst einmal Pech. Aber Heidrich/Vérgé-Dépré, diese Leistung war "déprémierend" und völlig ungenügend. Schade, aber bis dahin trotzdem sehr gut gemacht
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