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20. Podestplatz im 20. Rennen Fourcade läuft auch in der Verfolgung allen davon

Legende: Video Siege in Sibirien für Fourcade und Mäkäräinen abspielen. Laufzeit 01:03 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.03.2018.
  • Martin Fourcade (Fr) ist in der Verfolgung von Tjumen eine Klasse für sich. Benjamin Weger kommt nicht über Rang 22 hinaus.
  • Im Frauen-Rennen stellt Kaisa Mäkäräinen (Fi) die Konkurrenz in den Schatten. Lena Häcki verliert als 18. gegenüber dem Sprint 10 Plätze.

Martin Fourcade ging bereits als Erster ins Rennen, nachdem er am Freitag im Sprint triumphiert hatte. In der Verfolgung baute er seine Führung kontinuierlich bis auf knapp eine Minute auf den Norweger Johannes Thingnes Bö aus. Die eine Strafrunde zum Schluss war eher eine Ehrenrunde.

Beeindruckende Zahlen

Der 5-fache Olympiasieger gewann sein 9. Weltcup-Rennen in diesem Winter und das 74. insgesamt. Auch in der Anzahl an Saisonsiegen zog Fourcade an Konkurrent Bö vorbei, der ihm zu Beginn des Winters das Leben schwer gemacht hatte. Zudem war es der 20. Podestplatz im 20. Saisonrennen für den 29-Jährigen.

Die Schweizer spielten in der Verfolgung nach den schwachen Resultaten im Sprint eine untergeordnete Rolle. Benjamin Weger stiess trotz 2 Strafrunden vom 28. auf den 22. Rang vor.

Kopf-an-Kopf-Rennen um die Kugel

Bei den Frauen ist der Kampf um den Sieg im Gesamt-Weltcup vor dem Schlussrennen am Sonntag wieder völlig offen. Die Finnin Kaisa Mäkäräinen entriss mit dem Sieg in Sibirien der Slowakin Anastasia Kuzmina das Gelbe Trikot. Die im Weltcup-Ort aufgewachsene Kuzmina musste sich mit dem 6. Rang begnügen.

Ein Wörtchen um die grosse Kristallkugel kann auch die Weissrussin Daria Domratschewa nach einem 4. Platz noch mitreden.

Lena Häcki nutzte ihren 8. Rang aus dem Sprint nicht für ein weiteres Top-10-Resultat. Die Engelbergerin wurde nach 4 Strafrunden auf Position 18 durchgereicht und gewann als einzige Schweizerin Punkte.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 24.03.2018 13:00 / 15:00 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von René Ruf (RenéR)
    Mäkäräinen & Kuzmina werden heute im Massenstart den Gesamt-WC-Sieg unter sich ausmachen. Domratschewa's Chancen sind praktisch aussichtslos bzw. beinahe bei Null. Sie müsste gewinnen und dazu müssten die 2 Führenden die letzten Plätze belegen. zb. erreicht die Finnin mind. den 28.Rang, kann sie von der Weissrussin nicht mehr übertroffen werden. Nach dem Sprint waren einige Athletinnen nur knapp hinter Häcki. Durchgereicht klingt negativ. Rang 18 ist für sie allemal ein sehr gutes Resultat.
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