Schweizer enttäuschen im Sprint

Die Schweizer Biathleten haben im Weltcup-Sprint von Ruhpolding (De) nicht überzeugen können. Als Bester erreichte Claudio Böckli den 30. Platz, knapp vor Team-Leader Benjamin Weger. Der Sieg wurde zur Beute des Franzosen Martin Fourcade.

Sowohl Teamleader Benjamin Weger wie auch die anderen Schweizer konnten in Ruhpolding nicht überzeugen.

Bildlegende: Im Hintertreffen Sowohl Teamleader Benjamin Weger wie auch die anderen Schweizer konnten in Ruhpolding nicht überzeugen. EQ Images

Für den Sprint herrschte praktisch Windstille, was beim Rennen in der Chiemgau Arena wie so oft für sehr knappe Resultate sorgte. Fehlerfrei durch die beiden Schiessen zu kommen, war Pflicht, um in die vorderen Ränge zu laufen.

Eindrücklich zeigte dies Weltcupleader Martin Fourcade (Fr), der sich im Schiessstand bewusst viel Zeit liess, dafür abräumte und den 3. Saisonsieg einfuhr. Neben ihn auf das Podest schafften es die Russen Jewgeni Ustjugow und Andrej Makowejew.

Weger mit Fehlschuss

 
Bester Schweizer war als 30. konsequenterweise Claudio Böckli, der als einziger Schweizer keine Scheibe stehenliess. Teamleader Benjamin Weger versuchte zwar wie Fourcade, sich beim Schiessen Zeit zu nehmen, musste aber trotzdem nach dem Liegendschiessen eine Strafrunde absolvieren. Aufgrund dieser erreichte Weger anstatt einer Top-10-Klassierung den 32. Platz.

Die weiteren Schweizer Simon Hallenbarter (66.) und Mario Dolder (77.) hatten mit 2, respektive 3 Fehlern keine Chance auf eine bessere Klassierung.

Resultate