Semerenko und Fak siegen in der Königsdisziplin

Valj Semerenko hat im letzten Frauen-Wettkampf an der Biathlon-WM im finnischen Kontiolahti die Goldmedaille erobert. Bei den Männern setzte sich Jakov Fak im Massenstartrennen durch. Elisa Gasparin und Benjamin Weger mussten sich mit den Rängen 25 und 29 begnügen.

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Semerenko läuft unbedrängt als Siegerin ein

0:28 min, vom 15.3.2015

Mit einer fehlerfreien Leistung am Schiessstand gewann Valj Semerenko in der Königsdisziplin den WM-Titel. Damit endeten für die 29-jährige Ukrainerin die Titelkämpfe nochmals deutlich erfolgreicher als sie vor 8 Tagen mit dem ersten Einzel-Wettbewerb begonnen hatten. Im Sprint hatte Semerenko Bronze geholt.

Die weiteren Medaillen gingen an die Deutsche Franziska Preuss und Karin Oberhofer (It). Dagegen fand für Darja Domratschewa die WM keinen versöhnlichen Abschluss. Die 3-fache Olympiasiegerin von Sotschi ist überraschenderweise leer ausgegangen. Im abschliessenden Massenstartrennen über 12,5 km gingen der Weissrussin am Schluss die Kräfte aus, weshalb sie nicht über Rang 4 hinauskam.

Gasparin mit Fehlstart

Elisa Gasparin konnte sich als einzige qualifizierte Schweizerin für ihre schwache Leistung, die sie in der Staffel eingezogen hatte, rehabilitieren. Zumindest teilweise – und wenn man das 1. Schiessen ausblendet. Denn dabei handelte sie sich gleich 3 Fehlschüsse ein.

In der Folge zeigte die Bündnerin ein solides Rennen, musste sich nur noch zum Schluss einen Fehler notieren lassen und erreichte Platz 25.

Weger mit Ermüdungserscheinungen

In eine andere Richtung zeigte beim Männer-Rennen über 15 km die Leistungskurve von Teamkollege Benjamin Weger. Nach einem beherzten Einsatz am Vortag mit der Staffel (7. Rang) war beim Oberwalliser die Luft draussen. Er leistete sich 3 Fehlschüsse und erreichte das Ziel als Vorletzter an Position 29.

Den Titel sicherte sich der für Slowenien startende Kroate Jakov Fak. Bei seinem 2. WM-Titel verwies er Ondrej Moravec (Tsch) und Tarjei Bö (No) hauchdünn auf die weiteren Plätze. Hinter diesem Trio mit je einem Schiessfehler blieb Routinier Ole Einar Björndalen trotz makellosen 20 Treffern nur der 4. Rang.

Sendebezug: SRF zwei/info, sportlive, 15.03.15 13:20/16:05 Uhr

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Es gab kein Vorbeikommen mehr an Fak

0:48 min, vom 15.3.2015