Fight des Jahres platzt erneut – und endgültig?

Der für Ende Oktober geplante Rückkampf zwischen Wladimir Klitschko und Tyson Fury ist erneut abgesagt worden. Ob beide jemals wieder gegeneinander in den Ring steigen werden, ist fraglich.

Tyson Fury entblösst seinen Oberkörper an der Medienkonferenz

Bildlegende: Posse an der Medienkonferenz Tyson Fury entblösste seinen Oberkörper vor dem ersten geplanten Rückkampf, dann trat er doch nicht an. Reuters

Was als Fight des Jahres geplant war, wird zum unendlichen Possenspiel: Der Rückkampf zwischen dem früheren Box-Weltmeister Wladimir Klitschko und seinem Bezwinger Tyson Fury ist erneut abgesagt worden.

Das ursprünglich für den 9. Juli geplante und wegen einer Verletzung Furys auf den 29. Oktober verschobene Schwergewichts-Duell in Manchester liegt auf Eis. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass es nie steigen wird.

Vermarkter-Streit und drohende Doping-Sperre

«Mit grossem Bedauern teilen wir mit, dass der Kampf nicht stattfindet. Medizinische Spezialisten haben erklärt, dass Tysons Zustand zu ernst ist, um an dem Fight teilzunehmen», hiess es in einer Stellungnahme des Fury-Lagers.

Fury soll sich die erneute Verletzung zu Wochenbeginn im Training zugezogen haben. Die Absage dürfte auch noch andere Gründe haben: So soll hinter den Kulissen ein heftiger Streit zwischen den Vermarkter-Firmen der beiden Boxer toben und Fury droht zudem eine Sperre wegen Dopings.

Rückblick: Als Fury Klitscko entthronte

Video «Boxen: Fury nach seinem Sieg über Klitschko» abspielen

Fury nach seinem Sieg über Klitschko

0:31 min, vom 29.11.2015