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Boxen Mayweather gewinnt Mega-Fight

Boxer Floyd Mayweather hat das 300-Millionen-Dollar-Spektakel gegen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor gewonnen. Der Amerikaner schlug den Iren in Las Vegas in der 10. Runde durch technischen K.o.

Der Ringrichter brach den Kampf nach einer gewaltigen Rechten Mayweathers und einem anschliessenden Nachsetzen des Favoriten ab. McGregor taumelte und wirkte verteidigungsunfähig.

McGregor hatte die ersten 3 Runden des auf 12 Runden angesetzten Kampfes mit seiner Aggressivität und dem unorthodoxen und furchtlosen Stil für sich verbuchen können. Allerdings wurde er vom Ringrichter wiederholt wegen Schlagens auf den Hinterkopf ermahnt. Ab der 4. Runde drehte Mayweather auf. Seine Konter landeten immer mehr im Ziel.

Mayweather übertrumpft Rocky Marciano

Für Mayweather, der für das mit Spannung erwartete Duell als 40-Jähriger sein Comeback gab, war es der 50. Sieg im 50. Kampf. Er übertraf damit Rocky Marciano (49-0). Der 29-jährige McGregor trat erstmals zu einem Profi-Kampf an.

Legende: Video Mayweather über McGregor: «He fought a hell of a fight» abspielen. Laufzeit 01:04 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 27.08.2017.

Mayweather erhielt für seinen Sieg einen speziell für den Anlass kreierten Gürtel aus Alligator-Leder. Die Schnalle wurde aus 1,5 kg Gold hergestellt; verziert ist sie mit 3360 Diamanten und 900 Edelsteinen. Der Gürtel soll eine MiIllion Dollar wert sein.

Absurde Preise

Der Kampf in der T-Mobile-Arena von Las Vegas fand vor 20'000 Zuschauern statt, die bis zu 10'000 Dollar pro Ticket bezahlt hatten. Das grosse Geld nahmen die Vermarkter aber mit den Pay-TV-Einnahmen ein. In den USA konnte der Kampf nur gegen eine 100-Dollar-Gebühr live angeschaut werden.

Gürtel
Legende: 1 Million Dollar ist der Gürtel mit dem bezeichnenden Namen «Money Belt» angeblich wert. SRF

Noch Sport oder nur Show?

Kritiker hatten den sportlichen Wert der Veranstaltung vor dem Kampf in Frage gestellt. Mixed-Martial-Arts-Kämpfer McGregor – ohne jegliche Erfahrung im «reinen» Profiboxen – waren kaum Siegchancen eingeräumt worden.

Sendebezug: Radio SRF 1, 27.8.17, Morgenbulletin

14 Kommentare

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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (Chitty_2017)
    Gopferdami nomol... Kampf unnötig,Preise unlogisch,Wetten pervers... Ich bin froh kam es bei uns um 3 Uhr, sonst hätte ich dass mir wohl auch noch angeschaut! Lange Rede Kurzer Sinn: ICH BIN DOCH NICHT BLÖD!
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  • Kommentar von tom rosen (tom rosen)
    ...genügend wohlhabende, reduziert im Geist agierende Supporter und Profiteure der mediengemachten Massenidiotie gibt es ja längst und sie entwickeln sich mehr und mehr zu den Vorbildern des Mobs. Wozu dann noch etwas lernen! Nicht mal Boxen muss man können um an einem Millionen-Kampf teilnehmen zu können. Man muss ja auch nicht Singen oder Schauspielen können um im TV eine Plattform zu erhalten. Da können wir noch froh sein um unsere, uns zum kollektiven linken Volksheil führenden Staatsmedien.
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  • Kommentar von tom rosen (tom rosen)
    Ein Proleten"sport", bei dem sich Männer aus gesellschaftlichen Randgruppen mangels Alternativen im Leben ihren Frust gesetzlich legitimiert aus dem Minimalhirn prügeln, wird salonfähig gemacht um damit noch mehr Geld verdienen zu können. Da die MMA-Protagonisten hauptsächlich aus dem Verlierer-Milieu stammen, lassen sich leicht von den Medien und den "Sport"-Verbänden (Mafia) instrumentalisieren. Genug andere Verlierer sind ja bereits verdummt worden um die Masse der Bewunderer zu bilden.
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    1. Antwort von Franz Huber (Chreis 9)
      Glaube kaum dass sich einer dieser anderen bereits verdummten Verlierer ein Ticket für den Kampf hätte leisten können. Es muss also noch ein paar, gemäss ihnen verdummte geben, die viel Geld ausgegeben haben um dabei zu sein. Etwa so verhält sich doch der durchschnittliche verdummte Gewinner. Wer weiss vielleicht wohnt der Eine oder Andere sogar an der Goldküste. Generell sind Leute die so Elitär denken, und sich so abschätzig über Andere äussern wie sie, immer Verlierer. Und zwar ganz Grosse!
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    2. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Geschätzter Franz Huber und Mit-FCZler: Erlenbach ZH liegt zwar an der sogenannten Goldküste, gilt aber genauso wie Uetikon als ein Arbeiterdorf, weil die meisten Gutbetuchten rund herum leben, aber nicht in diesen beiden kleinen Gemeinden. Warum ich das weiss? Ich bin gleich nebenan aufgewachsen. - Zum Thema: Ich habe im Leben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es auch unter den sog. Dummen erstaunlich viele helle Köpfe gibt. So habe ich auch mehrere Boxer persönlich gekannt.
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    3. Antwort von Franz Huber (Chreis 9)
      Sie haben natürlich Recht Herr Stump. Herr Rosen äussert sich oben aber in einer Art als würde er in Zollikon wohnen:-)
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