Tyson Fury positiv auf Kokain getestet

Nächstes Kapitel in der chaotischen Story um den Rückkampf zwischen Wladimir Klitschko und Tyson Fury: Der Brite wurde positiv auf Kokain getestet.

Tyson Fury.

Bildlegende: Sorgt wieder einmal für Negativ-Schlagzeilen Tyson Fury. EQ Images

Tyson Fury ist laut dem amerikanischen Fernsehsender ESPN von der VADA (Voluntary Anti-Doping Association) positiv auf Kokain getestet worden. Der Schwergewichtsweltmeister hatte in der Woche zuvor den Rückkampf gegen Wladimir Klitschko, welcher auf den 29. Oktober gelegt worden war, abgesagt. Er sei «medizinisch nicht bereit», so die vielsagende Begründung.

Doping-Test zugestimmt

Klitschko und Fury hatten einem Doping-Test in Hinblick auf den geplanten «Fight des Jahres» zugestimmt. Die vom Engländer am 22. September übermittelte Probe wies Benzoylecgonin nach, ein in Kokain vorkommendes Metabolit. Fury kann nun die Analyse der B-Probe verlangen.

Wie weiter?

Sollte Fury von diesem Recht keinen Gebrauch machen, oder auch die B-Probe positiv ausfallen, würde der Brite wohl seine Schwergewichtsgürtel verlieren. Schon seit längerer Zeit hielten sich Dopinggerüchte über den Klitschko-Bezwinger hartnäckig. Zudem präsentierte er sich an einer Pressekonferenz im April nicht gerade in Wettkampfform.