Alina Pätz: «Das ist verrückt»

Gleich bei der ersten WM-Teilnahme als Skip hat Alina Pätz mit ihrem Team den Coup geschafft. Auf dem Weg zu Gold stellte das Badener Team zwei Bestmarken im Schweizer Frauencurling ein.

Die Schweizerinnen posieren mit dem WM-Pokal.

Bildlegende: Mit dem Objekt der Begierde Die Schweizerinnen posieren mit dem WM-Pokal. SRF

Mit der sensationellen Bilanz von 12 Siegen aus 13 Spielen war der Triumph der Schweizerinnen hochverdient. Damit verbesserte das Team von Skip Alina Pätz die 32 Jahre alte Marke des damaligen Weltmeister-Teams von Skip Erika Müller.

Mehrere Rekorde eingestellt

Einzig gegen Dänemark verloren die Schweizer Meisterinnen in Sapporo. Danach feierten sie 9 Siege de suite - eine solche Serie war vorher noch keinem Schweizer Frauen-Team gelungen. Auch konnten sie als erste Schweizer Equipe «Curling-Goliath» Kanada drei Mal an demselben Turnier bezwingen.

Pätz: «Jetzt wird gefeiert»

So richtig fassen konnte die 25-jährige Pätz den Coup unmittelbar nach dem FiInalsieg noch nicht. Dass es als WM-Neulinge mit dem Titel geklappt habe, sei verrückt, so die Limmattalerin.

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Alina Pätz: «Das ist verrückt»

0:23 min, vom 22.3.2015

«Meine Frauen spielten super. Das machte es schlussendlich auch für mich ein wenig einfacher», lobte Pätz ihre Teamkolleginnen nach dem Finalsieg gegen Kanada. «Jetzt wird so richtig gefeiert», blickte sie auf den Abend voraus.

Mirjam Otts Anteil am Coup

Der Triumph von Sapporo ist auch ein Verdienst von Mirjam Ott. Die 43-jährige Bernerin, mit einem WM-Titel, zweimal EM-Gold und zweimal Olympia-Silber die erfolgreichste Schweizer Curlerin der Geschichte, hat nach ihrem Rücktritt am Ende der Saison 2013/14 das Badener Team als Coach übernommen. Der Erfolg bei diesem Debüt kann sich mehr als sehen lassen.

Sendebezug: Livestream auf www.srf.ch/sport, 22.3.15, 06:55 Uhr