Die Schweizer verharren im Tief

An der Curling-WM im kanadischen Halifax ist das junge Schweizer Quartett von der Erfolgsspur abgekommen. Nach Kanterniederlagen gegen Schweden und Kanada setzte es gegen Schottland ein 4:5 nach Zusatzend ab.

Marc Pfister gibt einen Stein ab.

Bildlegende: Aus dem Tritt Skip Marc Pfister und sein Team erreichten auch in der 9. Partie ihr Niveau nicht mehr. Reuters

Nach 9 Partien hat das Team von Skip Marc Pfister zwar noch immer den 4. Zwischenrang in der Round Robin inne. Die Chancen aufs Playoff sind aber klar gesunken.

Schottland wäre nach dem Zwischentief eigentlich ein willkommener Aufbaugegner gewesen, spielte die Crew von Ewan MacDonald doch bislang ein harziges Turnier mit erst 2 Siegen. Die Schweizer taten sich aber schwer und schafften erst im 7. End mit einem gestohlenen Stein den 3:3-Ausgleich. Den Vorteil eines weiteren gestohlenen Steins mussten Pfister und Co. gleich wieder abgeben. In der umkämpften Schlussphase liessen sie sich dann düpieren.

Gegen die Spitzenteams abgeblitzt

In den beiden vorangegangenen Begegnungen hatten die Schweizer Lehrgeld bezahlen müssen.

Die verkorkste Partie gegen Schweden gaben die WM-Neulinge nach 6 Ends beim Stand von 2:8 auf. Auch gegen die Kanadier hingen die Trauben zu hoch, bestanden keine Aussichten auf einen Erfolg. Am Ende lautete das Verdikt 4:8.

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