Russland für Schweizer Curler eine Nummer zu gross

Nach dem bravourösen Auftaktsieg gegen Tschechien müssen die Schweizer Curler um Skip Marc Pfister an der WM in Halifax die erste Niederlage einstecken. Die Equipe des CC Bern verlor gegen Russland mit 3:5.

Marc Pfister spielt einen Stein.

Bildlegende: Rückschlag Russland war für die Equipe von Marc Pfister zu stark. Reuters/Archiv

Bei ihrem zweiten Einsatz an der WM in Halifax kamen die Schweizer WM-Debütanten mit Skip Marc Pfister, Enrico Pfister, Raphael Märki und Reto Keller mit dem russischen Gegner nicht wirklich zurecht. Nach einem frühen 0:1-Rückstand bewahrten die Schweizer zwar die Geduld, um den Vorteil des letzten Steins für ein Zweierhaus oder ein noch höheres Skore nutzen zu können.

Aber der Gegner um Skip Jewgeni Archipow liess dies nicht zu. Im Gegenteil, es gelang den Russen im 6. End, einen Stein zum 2:0 zu stehlen. Ein Dreierhaus zum 5:1 im 8. End führte schliesslich die Entscheidung herbei.

Parallele zu Sotschi

Die Russen verfügen mittlerweile über unberechenbare Teams, die allen Favoriten das Leben schwer machen können. An den Olympischen Spielen in Sotschi war Russlands Formation um Andrej Drosdow für Sven Michels Adelbodner Team einer der Stolpersteine gewesen.

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