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Curling Schweizer Curler holen WM-Bronze

Das junge Schweizer Team hat sich an der WM in Peking mit einem überraschenden Sieg über Top-Favorit Kanada die Bronzemedaille gesichert.

Die WM-Debütanten Valentin Tanner, Dominik Märki, Skip Peter De Cruz sowie Benoit Schwarz setzten sich im kleinen Final gegen das hoch favorisierte Kanada mit 7:5 durch. «Wir waren richtig bereit für dieses Spiel», gab De Cruz nach der Partie zu Protokoll, «ich glaube, wir wollten den Sieg mehr als die Kanadier.»

Erste WM-Medaille seit 11 Jahren

Das Team des CC Genf zeigte sich gegenüber dem Playoff-Spiel gegen Schweden stark verbessert und hatte die Weltmeister von 2010 jederzeit im Griff. Im 9. End machte Schwarz als Schweizer Nummer 4 ein Zweierhaus perfekt und sorgte mit dem 7:4 für die Vorentscheidung.

Auch im letzten End blieben die Genfer konzentriert. So zwangen sie Kanada zur Aufgabe und holten absolut verdient die erste Schweizer Medaille bei den Männern seit 2003. «Ich kann es noch gar nicht richtig einordnen. Aber als jüngstes Team hier eine WM-Medaille zu holen, ist definitiv etwas Grosses», so De Cruz.

Erfolgsverwöhnte Kanadier gehen leer aus

Für die Nordamerikaner um Skip Kevin Koe endete das Turnier hingegen mit einer grossen Enttäuschung. Die Curling-Macht Kanada, in den letzten 9 Jahren stets im Final, musste erstmals seit 17 Jahren ohne Edelmetall von einer WM abreisen.

Triumph für Norwegen

Die Goldmedaille sicherte sich Norwegen. Das Team um Skip Thomas Ulsrud setzte sich im skandinavischen Final mit 8:3 gegen Schweden durch und feierten den 4. WM-Titel.

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