Schwierige Aufgabe für WM-Neuling Pätz und ihr Team

Die Curlerinnen des Teams Baden Regio vertreten die Schweiz an der am Samstag beginnenden Curling-WM in Sapporo (Jap). Für das Quartett um Skip Alina Pätz wird der Druck an den ersten internationalen Titelkämpfen enorm hoch sein.

Skip Alina Pätz und die Schweiz messen sich in Sapporo mit den weltbesten Teams.

Bildlegende: Hält sie dem Druck stand? Skip Alina Pätz und die Schweiz messen sich in Sapporo mit den weltbesten Teams. Keystone

Es wird zweifelsohne keine leichte Aufgabe, welche das junge Team um Skip Alina Pätz in Sapporo zu bewältigen hat. Da ist einmal der grosse Druck, den Binia Feltscher und der CC Flims ihren «Nachfolgerinnen» mit dem Titelgewinn im Vorjahr auferlegt haben.

Zudem ist das Badener Quartett an Grossanlässen auch noch gänzlich unerfahren. Bisher hatten Pätz, Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen und Nadine Lehmann zwar schon Turniere der europäischen Champions Tour und der in Kanada ansässigen World Curling Tour bestritten, noch nie aber eine WM.

Ott als moralische Stütze?

Es wäre folglich vermessen, von den Schweizer Meisterinnen eine Medaille zu fordern. Ein Abschneiden in den Rängen 4 bis 7 wäre bereits ein beachtlicher Erfolg.

Ein entscheidender Pluspunkt könnte das Wissen und die Routine des Teamcoachs Mirjam Ott werden. Die beste Schweizer Curlerin der Geschichte wird der Pätz-Truppe in Sapporo mit Rat und Tat zur Seite stehen.