Glarner: «Der Spirit in der Garderobe wird immer besser»

Glarner Matthias hat als Vertreter der dominanten Berner während 3 Gängen eine starke Leistung im Burgdorfer Sägemehl gezeigt. Beim letzten Auftritt wurde der Berner durch einen Gestellten gegen Laimbacher Philipp leicht ausgebremst.

Matthias Glarner, wie sehr ärgert Sie nach 3 Siegen dieser Gestellte im 4. Gang gegen Philipp Laimbacher?

Matthias Glarner: Mein Ziel war es, gut ins Fest zu starten. Das ist mir gelungen und dann lief es immer besser. Daher bin ich nicht unzufrieden. Leider konnte ich im Vierten meine Chancen nicht nutzen. Aber das war auch nicht einfach gegen einen solchen Spitzenmann.

Dafür sind Sie jetzt Jäger und nicht der Gejagte, was ja auch ein Vorteil sein kann.

Sempach Mäthu und Stucki Chrigu sind klar in der Favoritenrolle. Aber es ist nach wie vor alles möglich.

Die Berner Mannschaft hat an diesem 1. Tag eine unglaublich starke Leistung gezeigt. Ist das im Hinblick auf den weiteren Festverlauf ein Vor- oder eher ein Nachteil.

Es ist ein Vorteil. Der Spirit in der Garderobe wird immer besser und jeder hilft dem anderen. Aber manchmal reicht ein Gang aus, um das ganze Fest zu kehren. Abgerechnet wird nach 8 Gängen.

«  Es ist ein Weltklasse-Fest »

Haben Sie keine Bedenken, dass sie nun umso früher auf einen Verbandskollegen treffen könnten?

Keine Ahnung, das liegt nicht in unseren Händen. Aber ich hoffe es nicht.

Spüren Sie den Heimvorteil?

Die Stimmung ist ausgezeichnet, das motiviert. Es ist ein super Eidgenössisches - ein Weltklasse-Fest.

Wie sehr denken Sie an den Königstitel?

Ich konzentriere mich jetzt einfach auf den 5. Gang. Dann sehen wir dann, was herauskommt.

Und gegen wen möchten Sie am Sonntag im 5. Gang auf keinen Fall treffen?

Ich habe die Rangliste nicht präsent. Ich schaue nur auf mich und nehme, was kommt.