Kilian Wenger: Mit «Münzentee» zur Titelverteidigung?

Kilian Wenger war nach seinem Sieg am letzten Eidgenössischen in Frauenfeld der «Poster-Boy» der Schwingszene. Nach zwei schwachen Jahren scheint der «König» rechtzeitig auf die Titelverteidigung wieder in Fahrt zu kommen.

Seit dem Sieg am Eidgenössischen in Frauenfeld hat sich bei Kilian Wenger viel verändert. Eines aber blieb gleich: Noch immer isst der Berner Oberländer während jedem Wettkampf Bananen und trinkt «Münzentee».

Führte ihn diese Verpflegung in Frauenfeld sensationell zum Titel, passte bei Wenger danach nicht mehr viel zusammen. «Mit dem Rollenwechsel vom Jäger zum Gejagten kam ich lange nicht klar», räumt der Berner ein.

Wengers starkes 2013

Als schwächster Schwingerkönig aller Zeiten wurde Wenger bezeichnet. Im Jahr der Titelverteidigung nun kommt der 23-Jährige wieder in Fahrt. Neun Kränze holte der Berner 2013, drei Festsiege und damit viel Zuversicht für die «Mission Titelverteidigung».

Als letzter Schwinger konnte Jörg Abderhalden 2007 den Königstitel verteidigen. Der Appenzeller war Wintertrainer von Wenger und sagt: «Er ist wieder dort, wo er sein sollte.» Mit Wenger ist in Burgdorf zu rechnen - auch dank Bananen und «Münzentee».

TV-Hinweis

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