Philipp Laimbacher: Der Stehauf-Schwinger

Philipp Laimbacher ist keiner, der sich so leicht unterkriegen lässt. Ein «zäher Hund», wie man in Schwingerkreisen sagt. Deshalb muss mit ihm am Eidgenössischen gerechnet werden.

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Philipp Laimbacher beim Fallschirmspringen

4:17 min, vom 4.8.2013

19 Monate musste Laimbacher pausieren. Die Bänder an der Innenseite seiner Kniescheibe hatte er sich im August 2011 am Nordwestschweizerischen Schwingfest abgerissen. Und dann welch' ein Comeback in diesem Jahr!

2 Festsiege und wieder eine Verletzung

Im Juni triumphierte Laimbacher auf dem Stoos, dazu gewann er das Schwyzer Kantonalschwingfest. Doch ausgerechnet am Innerschweizerischen schlug die Verletzungshexe erneut zu. Der 30-Jährige zog sich eine Blessur an der Schulter zu. Muskelfaserrisse und eine Sehnenüberdehnung lautete die Diagnose. Laimbacher war erneut gezwungen, eine Pause einzulegen.

Lange Wettkampfpause

So hat der mittlere der 3 Laimbacher-Brüder, die in Burgdorf alle am Start sind, seit 7 Wochen keinen Wettkampf mehr bestritten. Wie es um seine Form steht, ist deshalb schwierig zu sagen. Sicher aber ist, dass der Sanitätsmonteur darauf brennt, endlich wieder ins Sägemehl zu steigen. «Es ist ein Geschenk, überhaupt dabei zu sein. Ich kann nur gewinnen.»

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Laimbacher über Bruder Adi als härtesten Gegner

0:27 min, vom 27.8.2013