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Fechten EM-Silber für Max Heinzer

Max Heinzer gewinnt in Montreux EM-Silber im Degenfechten. Seine Siegesserie riss erst im Final, als er sich dem französischen Weltranglisten-Ersten Gauthier Grumier mit 12:15 geschlagen geben musste.

Legende: Video Heinzer holt EM-Silber abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.06.2015.

Max Heinzer gewinnt in Montreux EM-Silber. Der Schwyzer beendet damit die Medaillen-Flaute an grossen internationalen Titelkämpfen im eigenen Land. An den Weltmeiserschaften von 1987 in Lausanne und 1998 in La Chaux-de-Fonds war die Schweizer Fecht-Delegation jeweils ohne Edelmetall geblieben.

Auf dem Weg zu Silber erlebte der 27-jährige Heinzer im Halbfinal eine Schrecksekunde, als er bei einem Angriff hinfiel und sich dabei seine rechte Fechthand lädierte. Nach kurzer Pflege konnte er jedoch das Gefecht gegen Gabor Boczko (Un) wieder aufnehmen und beim Stand von 14:14 in der Verlängerung den entscheidenden Treffer zum Finaleinzug landen.

Erstmals Silber für Heinzer

Im Gefecht um Gold zog Heinzer dann gegen die französische Weltnummer 1 Gauthier Grumier den Kürzeren. Zwar ging der Schweizer früh in Führung, musste sich letztlich aber klar mit 12:15 geschlagen geben.Trotzdem gab es für den Schwyzer Grund zu jubeln. Nach den EM-Bronze-Medaillen im Einzel von 2011, 2012 und 2014 holte er erstmals Silber.

Die 3 anderen gestarteten Schweizer Kauter, Borsky und Steffen mussten ihre Segel bereits in der Runde der besten 32 streichen. Insbesondere für den mit grossen Ambitionen gestarteten Kauter setzte es damit eine herbe Enttäuschung ab.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 7.6.15, 18:10 Uhr

Legende: Video Heinzer: «Ich bin sehr stolz» abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.06.2015.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Dannegger, Allschwil
    Ein toller Erfolg für Max Heinzer, herzliche Gratulation. Nicht gratulieren kann man dagegen dem SRF. Da findet eine EM im eigenen Land mit hochkarätiger Schweizer Besetzung statt und gezeigt werden eingeklemmt zwischen stundenlangem Fussball, Tennis und Formel 1 gerade einmal der letzte Treffer im Halbfinal und überhaupt gar nichts vom Final. Wir reden hier von 12 min Übertragungszeit! Etwas mehr Ausgewogenheit wäre wirklich angebracht. Verbesserungspotential für SRF besteht noch am Mittwoch.
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    1. Antwort von Joel Rentsch, teuffenthal
      Also im Livestream im Internet konnte der ganze Final kommentiert betrachtet werden. Und im Sportpanorama wurde darauf hingewiesen. Also so schlecht war das von SRF sicherlich nicht!
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