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Nach Fecht-Triumph in Ungarn Wie sein erkälteter Sohn Heinzer zum 10. Weltcupsieg verhalf

Nach seiner Rückkehr aus Ungarn spricht Max Heinzer über Lotto im unberechenbaren Fechtsport und seine Zusatzmotivation.

Am Sonntag holte sich Max Heinzer als erster Fechter überhaupt seinen 10. Sieg im Weltcup. Heute ist der Luzerner aus Ungarn zurückgekehrt und hat Auskunft gegeben über sein persönliches «Stängeli».

Max Heinzer über ...

... das Final-Duell gegen Alex Fava: «Es war wieder ein enger Kampf mit nur 2 Punkten Unterschied. Manchmal ist es wie Lotto. Frankreich ist ein absolutes Fechtland – deshalb ist es immer schön, im Final einen Franzosen zu besiegen.»

... den Stellenwert: «10 Weltcupsiege sind für Fecht-Verhältnisse sehr viel. Wir haben immer nur 8 Weltcup-Anlässe pro Jahr und meistens haben wir 8 verschiedene Sieger, weil Fechten so unberechenbar ist.»

... seinen Nachwuchs: «Das war eine extreme Zusatzmotivation. Ich habe auch während dem Turnier Familienfotos von meiner Freundin zugeschickt erhalten. Zudem hat mein Sohn mich mit einer leichten Erkältung angesteckt, deshalb habe ich gestern defensiver gefochten – und das war das Erfolgsrezept.»

Legende: Video Die Entscheidung im Fecht-Final von Ungarn abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Vom 26.03.2018.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 26.03.18, 06:00 Uhr