So lief der Team-Wettkampf der Degenfechter

Dank dem Sieg gegen die Ukraine hat die Schweiz an der Heim-EM die Bronzemedaille gewonnen. Das Duell um Gold entschied Frankreich gegen Estland diskussionslos für sich. Lesen Sie hier den Verlauf des Team-Wettkampfs nochmals nach.

Zwei Fechter.

Bildlegende: Gelungener Auftritt Das Schweizer Team überzeugte an der Heim-EM. SRF

Fechten: Team-Wettkampf

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  • 19 :55

    Gelungene Olympia-Probe für Rio 2016

    Das Team der Schweizer Degenfechter hat an der Heim-EM in Montreux die Bronzemedaille gewonnen. Heinzer, Steffen und Borsky setzen sich im Kampf um Platz 3 gegen die Ukraine mit 39:28 durch.

    Den Finaleinzug hatten die Titelverteidiger mit einer 41:42-Niederlage nach Verlängerung gegen Estland verpasst. Trotzdem dürfen die Schweizer auf einen gelungenen Wettkampf zurückblicken. Vor allem im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio stimmt einen das Ergebnis durchaus positiv.

  • 19 :33

    FRANKREICH GEWINNT GOLD

    Novosjolov macht zwar noch ein paar Punkte gut, doch Grumier lässt nichts mehr anbrennen. Mit dem letzten Treffer zum 45:32 beendet der Einzel-Euopameister das Final-Duell und er sichert seinem Team den EM-Titel. Estland darf sich über die Silbermedaille freuen.

  • 19 :28

    Chancenlose Esten

    Das Duell zwischen Robeiri und Priinits verläuft äusserst einseitig. Der Franzose macht kurzen Prozess mit dem Esten und schickt ihn beim Stand von 40:26 von der Planche.

  • 19 :25

    Turnau bezahlt Lehrgeld

    Der erst 20-jährige Este zeigt sich zu Beginn unbeeindruckt von der Fechtgrösse Gustin und landet zwei Treffer. Doch am Ende setzt sich die Klasse des Franzosen trotzdem durch. Mit 5 Treffern in Folge zeigt Gustin Turnau den Meister.

  • 19 :20

    Grumier sorgt für klare Verhältnisse

    Der Franzose setzt Priinits heftig unter Druck und landet fünf Treffer. Weil er nur deren zwei einstecken muss, übergibt er bei 30:23 an seinen Teamkameraden Gustin, der sich nun mit Turnau misst.

  • 19 :15

    Frankreich konserviert den Vorsprung

    Novosjolov versucht alles, um den Rückstand wett zu machen, doch Gustin kontert die etwas überhasteten Angriffe des Esten Mal um Mal. Mit einem Doppeltreffer wird das Gefecht beim Stand von 25:21 beendet.

  • 19 :09

    Robeiri souverän

    Der amtierende Einzel-Weltmeister wird seiner Favoritenrolle gerecht und bekundet gegen Allika keine Mühe. Mit 17:13 geht Frankreich in die fünfte Runde.

  • 19 :02

    Estland verkürzt

    Nach zwei Doppeltreffern setzt Priinits mit einer sehenswerten Offensivaktion den ersten Einzeltreffer. Gustin kann nicht mehr reagieren und geht als Verlierer aus diesem Duell. Die Esten verkürzen auf 10:12 und gestalten den Final ausgeglichener als erwartet.

  • 18 :56

    Animiertes Duell

    Auch diese beiden Fechter liefern sich ein äusserst animiertes Gefecht. Mit einem Treffer auf den Oberschenkel und einem Doppeltreffer baut Grumier die Führung für die Franzosen auf 10:7 aus.

  • 18 :52

    Frankreich mit leichten Vorteilen

    Robeiri und Novosjolov liefern sich ein munteres Duell zu Beginn dieses Finals. Der Franzose setzt zwei Treffer mehr und entscheidet damit das Gefecht mit 5:3 für sich. Als nächstes stehen sich Grumier und Allika auf der Planche gegenüber.

  • 18 :46

    Die Grande Nation als haushoher Favorit

    Angeführt von Einzel-Europameister Grumier gehen die Franzosen als klare Favoriten in diesen Final. Doch die Fechter aus Estland haben heute schon gezeigt, dass sie zu einem Exploit fähig sind.

  • 18 :38

    Der Kampf um Gold

    In Kürze folgt das Duell zwischen Frankreich und Estland. Welches Team krönt sich zum Europameister?

  • 18 :36

    BRONZEMEDAILLE FÜR DIE SCHWEIZ

    Heinzer macht genau das, was er tun muss. Im Gegensatz zu seinen beiden vorherigen Kämpfen agiert er äusserst engagiert. Er sucht öfters die Offensive und ficht ähnlich stark wie im Einzel am Samstag. Mit viel Variation in seinen Angriffen lässt er dem Ukrainer keine Chance.

    Eine knappe Minute vor Schluss geben sich die Ukrainer bei 39:28 geschlagen und beenden das Duell vorzeitig. Das Schweizer Team gewinnt damit an der Heim-EM die Bronzemedaille.

  • 18 :29

    6 Punkte Vorsprung vor dem Schlussgefecht

    Eine Sekunde vor Ende des Duells wirft sich Nikishin wild nach vorne, doch Borsky verteidigt sich geschickt und landet sogar noch einen Treffer zum 29:23. Heinzer kann sich jetzt im entscheidenden Kampf auf seine Defensivkünste verlassen und braucht nicht unbedingt zu punkten.

  • 18 :22

    Die Medaille rückt näher

    Steffen macht gegen Khvorost vieles richtig. Nennenswert ist vor allem ein Konter des Schweizers bei Kampfmitte: Einen Angriff auf den Fuss wehrt er mit einem schnellen Treffer auf die Hand des Ukrainers ab.

    Beim Stand von 23:18 übernimmt als zweitletzter Fechter nun Borsky.

  • 18 :15

    Schweizer Vorsprung schmilzt

    Karuchenko drängt Borsky in Gefecht Nummer 6 oft bis ans Ende der Planche. Mehrmals findet er die Lücke in der Defensive des Schweizers. Nach zwei Doppeltreffern gegen Ende des Duells steht es 15:13 für die Schweiz.

  • 18 :09

    Ukrainer kommen wieder etwas heran

    Heinzer ficht wie in seinem ersten Kampf zu defensiv. Glücklicherweise ist die Reserve der Schweizer genug gross, sodass die zwei Punkte, die Khvorost landet, nicht allzu schwer wiegen.

  • 18 :04

    Gefecht erneut frühzeitig abgebrochen

    In seinem zweiten Kampf geht Steffen sofort nach dem Startsignal in den Angriff. Mit einem Fusstreffer sichert er der Schweiz einen weiteren Punkt. Im weiteren Verlauf lässt er keinen Treffer zu, punktet sogar selber noch zweimal und übergibt beim Stand von 9:2 an Heinzer.

  • 18 :00

    Borsky erledigt seine Aufgabe ausgezeichnet

    Der Zürcher macht seine Sache sehr gut. Zu Beginn des Gefechts setzt er zwei Treffer, konzentriert sich dann auf die Defensive und schickt Steffen mit einer 6:2-Führung ins nächste Duell.

  • 17 :56

    Steffen legt vor

    Der Schweizer ficht so souverän, dass der ukrainische Gegner das Gefecht beim Stand von 4:2 für die Schweiz und gut 15 Sekunden vor Ablauf der Zeit abbricht. Das nächste Duell lautet Borsky gegen Khvorost.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 09.06.15 18:45 Uhr / SRF zwei, sportlive, 10.06.15, 17:45 Uhr