Flucht in die USA - Kubas Landhockey-Team taucht mit 8 Spielern

Die Panamerikanischen Spiele in Toronto haben schon etliche kubanische Sportler zur Flucht in die USA genutzt. Bei den Landhockeyanern türmte gleich die halbe Mannschaft. Mit nur acht statt elf Spielern ging Kuba gegen Trinidad und Tobago gleich mit 0:13 unter.

Kubas Delegation bei der Eröffnungszeremonie der Panamerikanischen Spiele

Bildlegende: Nicht mehr alle sind dabei Kubas Delegation bei der Eröffnungszeremonie der Panamerikanischen Spiele vor 14 Tagen. Imago

Nicht weniger als 20 kubanische Athletinnen und Athleten sollen die Panamerikanischen Spiele in Toronto zur Flucht in die nahe gelegenen USA genutzt haben. Die meisten von ihnen sind den Ruder- sowie den beiden Landhockey-Teams zuzurechnen.

Drei Spieler zu wenig auf dem Feld

Für alle Welt offensichtlich wurden die leisen Abgänge beim Hockeyteam der Männer. Weil gleich die halbe Mannschaft getürmt war, trat Kuba gegen Trinidad und Tobago nur mit acht statt mit elf Spielern an. «Sieben unserer Spieler sind in den USA. Wir haben versucht, Kuba nach Kräften zu repräsentieren», sagte Nationalspieler Roger Aguilera.

Mit drei Mann weniger auf dem Platz und ohne Ersatzspieler war Kuba freilich chancenlos und unterlag mit 0:13.