Niederer: Gehirnerschütterung und Rückenprellung

In der Skicross-WM-Entscheidung erlebte das Schweizer Team einen Schockmoment. Armin Niederer stürzte im Halbfinal schwer und musste mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden. Er erlitt eine Gehirnerschütterung und Rückenprellung.

Video «Skicross: WM Kreischberg, Sturz von Armin Niederer» abspielen

Sturz von Armin Niederer

0:38 min, vom 25.1.2015

Nachdem Niederer die 2. K.o.-Hürde in extremis gemeistert hatte, lag er auch im Kampf um den Final-Einzug lange aussichtsreich im Rennen.

Im unteren Streckenteil wurde er in der Roller-Sektion nach einer unsauberen Landung auf einer Welle aber vom herannahenden Thomas Zangerl (Ö) leicht touchiert und hob ab.

Gehirnerschütterung als erste Diagnose

Der 27-jährige Niederer stürzte in der Folge und prallte mit dem Kopf heftig auf der Piste auf. Die Berührung hatte auch für den Österreicher verheerende Konsequenzen. Das Rennen wurde für eine Weile unterbrochen, währenddessen musste das Duo mit dem Rettungschlitten ins Ziel transportiert werden.

Mittlerweile konnte die Medienstelle von Swiss-Ski Entwarnung geben. Niederer erlitt eine Gehirnerschütterung und Rückenprellung. Am Montag wird er das Spital bereits wieder verlassen können.

Nieder konnte diesen Winter beim 2. Weltcup-Rennen als Dritter aufs Podest klettern. Bei den Olympischen Spielen belegte er als bester Schweizer Fahrer den 7. Rang.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 25.01.15 11:50 Uhr