Zogg knapp am Podest vorbei

Julie Zogg hat an der WM in Kreischberg im Parallel-Riesenslalom eine Medaille knapp verpasst. Die Rheintalerin musste sich mit Rang 4 begnügen. Bei den Männern scheiterte Nevin Galmarini im Achtelfinal.

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Zusammenfassung Parallel-Riesenslalom («sportaktuell»)

3:03 min, vom 23.1.2015

Zogg erreichte dank Siegen über die Österreicherin Caroline Calve und die als Favoritin gehandelte Tschechin Ester Ledecka die Halbfinals. Dort musste sie sich dann der Österreicherin Claudia Riegler geschlagen geben.

Im Kampf um die Bronzemedaille sah es lange Zeit gut aus für Zogg. Gegen Tomoka Takeuchi fuhr die Schweizerin einen scheinbar komfortablen Vorsprung heraus. Die Japanerin kämpfte sich aber zurück und profitierte kurz vor dem Ziel noch von einem Sturz von Zogg.

Enttäuschung bei Zogg

«Es ist sehr bitter. Es hat nicht viel gefehlt», sagte Zogg nach dem Wettkampf. «Aber ich bin trotzdem zufrieden, dass ich so weit gekommen bin. Es war schwierig für mich, nach meiner Verletzungspause wieder zurückzukommen. Das war wieder ein Schritt vorwärts.»

Kummer im Viertelfinal geschlagen

Erneut nicht um die Medaillen mitkämpfen konnte Patrizia Kummer. Für die Olympiasiegerin, die am Donnerstag im Parallel-Slalom bereits im Achtelfinal gescheitert war, bedeutete der Viertelfinal Endstation. Kummer verlor ihr Duell gegen die Russin Alena Zawarzina um 0,07 Sekunden.

Den WM-Titel sicherte sich Riegler. Die 41-Jährige setzte sich im Final gegen Zawarzina durch.

Galmarini im Achtelfinal out

Bei den Männern überstand einzig Nevin Galmarini die Qualifikation. Der Olympia-Zweite von Sotschi musste sich dann aber im Achtelfinal dem Russen Andrej Sobolew geschlagen geben und belegte Schlussrang 15.

Sobolew setzte seinen Siegeszug in der Folge fort und gewann dank einem Finalsieg über den Slowenen Zan Kosir die Goldmedaille. Dritter wurde der Österreicher Benjamin Karl.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.01.15, 13:20 Uhr