Europa holt 3. Ryder-Cup-Sieg in Serie

Zum 3. Mal in Serie und zum 14. Mal insgesamt haben die europäischen Golfer das Kontinentalduell gegen die USA für sich entschieden. Am 40. Ryder Cup in Gleneagles liessen sie sich die 10:6-Führung nach 2 Tagen nicht mehr nehmen und setzten sich schliesslich mit 16,5:11,5 durch.

Video «Golf: Ryder Cup» abspielen

Europa gewinnt den Ryder Cup

2:33 min, aus sportpanorama vom 28.9.2014

Für die europäischen Golfer ist es neben dem 3. Triumph in Serie auch der bereits 8. Sieg bei den letzten 10 Austragungen des Ryder Cups. Die Entscheidung zugunsten der Europäer fiel schon, als noch 4 Einzel-Duelle im Gange waren.

Neuling bringt Entscheidung

Den siegbringenden Punkt steuerte der walisische Ryder-Cup-Debütant Jamie Donaldson mit seinem Erfolg über Keegan Bradley zum Zwischenstand von 14,5:9,5 bei. Neben Donaldson gewannen auch die Weltnummer 1 Rory McIlroy, der Deutsche Martin Kaymer, der Nordire Graeme McDowell sowie der Spanier Sergio Garcia ihre Einzel und trugen mit ihren Siegen zur vorzeitigen Entscheidung bei.

Starker McIlroy

Vor allem McIlroy brillierte nach 2 eher durchzogenen Starttagen in seinem Duell gegen Rickie Fowler und entschied das Einzel bereits bei Loch 14 für sich. Schon nach 6 gespielten Löchern war der 25-jährige Nordire mit 5-Up vorne gelegen.

Resultate:

12 Einzel vom Sonntag (6,5:5,5): Graeme McDowell (Europa) s. Jordan Spieth (USA) 2 und 1. Henrik Stenson u. Patrick Reed 1 down. Rory Mcilroy s. Rickie Fowler 5 und 4. Justin Rose - Hunter Mahan geteilt. Stephen Gallacher u. Phil Mickelson 3 und 1. Martin Kaymer s. Bubba Watson 4. Thomas Björn u. Matt Kuchar 4 und 3. Sergio Garcia s. Jim Furyk 1 up. Ian Poulter - Webb Simpson geteilt. Jamie Donaldson s. Keegan Bradley 4 und 3. Lee Westwood u. Jimmy Walker 3 und 2. Victor Dubuisson - Zach Johnson geteilt.