Ryder Cup: Europa dominiert USA klar

Europas Golfer liegen im Ryder Cup nach zwei von drei Tagen gegen die USA mit 10:6 in Führung. Vor zwei Jahren hatten die Amerikaner in Medinah mit dem gleichen Ergebnis vorne gelegen, am Ende aber noch verloren.

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Ryder Cup, der 2. Tag

1:10 min, aus sportaktuell vom 27.9.2014

Wie am Freitag waren die Europäer am Samstag in den Foursomes insgesamt das bessere Team. Der 41-jährige Routinier Lee Westwood setzte sich mit dem Cup-Neuling Jamie Donaldson abermals durch (2 und 1 gegen Zach Johnson/Matt Kuchar) und gewann damit den 23. Ryder-Cup-Punkt seiner Karriere.

21 Birdies in einem Match

Für den Höhepunkt des Tages war das Duo Justin Rose und Henrik Stenson besorgt. Den beiden Europäern gelangen beim Fourball-Doppel am Vormittag gegen Bubba Watson und Kuchar zwölf Birdies. Damit stellten sie einen Rekord in der Geschichte des Ryder-Cups auf. Ihre amerikanischen Kontrahenten spielten aber keinesfalls schlecht. Auch sie blieben neunmal unter Par, was einen weiteren Rekord ergab: Insgesamt wurden 21 Birdies in einem Match erzielt.

Entscheidung am Sonntag

In den zwölf abschliessenden Einzeln am Sonntag wird sich zeigen, ob Europa den prestigeträchtigen Vergleich zum dritten Mal in Folge gewinnt.

Resultate:
Foursome Samstagnachmittag (3,5:0,5): Jamie Donaldson/Lee Westwood (Europa) s. Zach Johnson/Matt Kuchar (USA) 2 und 1. Sergio Garcia/Rory McIlroy s. Jim Furyk/Hunter Mahan 3 und 2. Martin Kaymer/Justin Rose - Jordan Spieth/Patrick Reed geteilt. Victor Dubuisson/Graeme McDowell s. Jimmy Walker/Rickie Fowler 5 und 4.
Fourball Samstagvormittag (1,5:2,5): Rose/Henrik Stenson s. Bubba Watson/Kuchar 3 und 2. Donaldson/Westwood u. Furyk/Mahan 4 und 3. Thomas Björn/Kaymer u. Reed/Spieth 5 und 3. McIlroy/Ian Poulter - Walker/Fowler geteilt.