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Nordmazedonien - Schweiz: Zusammenfassung
Aus Sport-Clip vom 02.05.2021.
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28:29 gegen Nordmazedonien Knappe Niederlage: Schweizer Handballer verpassen EM-Endrunde

  • Die Schweizer Handball-Nati unterliegt im abschliessenden Spiel der EM-Quali in Skopje Nordmazedonien mit 28:29.
  • Damit verpasst sie es, als einer der vier besten Gruppen-Dritten an die EM-Endrunde 2022 in Ungarn und der Slowakei zu fahren.

Erst 6 Minuten vor Schluss konnte sich das favorisierte Nordmazedonien mit 3 Toren vorentscheidend absetzen. Die Schweiz aber steckte nicht auf, pushte sich in einem letzten Time-out in Richtung Aufholjagd.

Und tatsächlich: Auch dank einem Schrittfehler des Nordmazedoniers Kiril Lazarov und dem anschliessenden Weitschuss-Treffer von Goalie Nikola Portner kamen die Schweizer bis auf einen Treffer an den Gegner heran. Zu mehr reichte es dann aber nicht mehr.

Weil aufgrund der Ergebnisse der weiteren Gruppen-Dritten die Schweiz mindestens 1 Punkt benötigt hätte, war der EM-Traum definitiv ausgeträumt. Ein Unentschieden hätte derweil gereicht: Für das Team von Michael Suter ist das nach der bereits knappen 29:30-Niederlage gegen Dänemark vom Mittwoch doppelt bitter.

Portner brilliert zu Beginn

Gegen die Nordmazedonier hatten die Schweizer bereits die 1. Halbzeit ausgeglichen gestalten können. Zu Beginn lagen sie gar einige Minuten lang 2 bis 3 Tore in Führung – was hauptsächlich am in dieser Phase überragenden Goalie Portner lag.

Gleich zweimal parierte er einen nordmazedonischen Siebenmeter. Nach einem perfekten Konter des Gegners war der 27-Jährige zudem überragend mit dem Fuss zur Stelle. Zur Pause stand es dem Spielverlauf entsprechend ausgeglichen 16:16.

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Portner brilliert in der Startphase
Aus Sport-Clip vom 02.05.2021.
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Ein Problem der Schweizer war, dass Top-Regisseur Andy Schmid unter seinen Möglichkeiten blieb. Zwar erzielte der fünffache Bundesliga-MVP 8 Tore, er verzeichnete jedoch auch 10 Fehlwürfe. Lenny Rubin war mit 9 Treffern der beste Werfer der Schweizer.

EM-Qualifikation, Gruppe 7

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5. Runde. In Skopje: Nordmazedonien - Schweiz 29:28 (16:16). - In Aarhus: Dänemark - Finnland 46:24 (24:11).

Schlussrangliste (je 6 Spiele): 1. Dänemark 10. 2. Nordmazedonien 10. 3. Schweiz 4. 4. Finnland 0.

SRF info, sportlive, 02.05.21, 17:50 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Alfred Signer  (Giacobbo)
    Vom Spiel sah ich nur die 2.HZ. Da begann es quasi bei 0:0 (16:16). Was ich sah, erfreute mich nicht. Die Schweizer wirkten ausgelaugt, unkonzentriert, ja sogar eingeschüchtert. Die Schiedsrichter für das negative Resultat verantwortlich zu machen, greift nicht. Die Nordmazedonier spielten ein hervorragendes 6:0 und mit einer normalen Härte. Die Schweizer verspielten wieder (Dänemark !) eine gute Gelegenheit, einen starken Gegner zu schlagen. Dazu wäre die Topform jedes Spielers nötig gewesen...
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Sie sind völlig zu Recht ausgeschieden. Die Nordmazedonier waren in jeder Hinsicht besser. Ihre Abwehr war bissiger, der Torhüter viel cooler, der rechte Flügel hatte gar keine Fehlversuche mehr. Die Kreisläufer waren ebenfalls besser. Die Schweiz ist und bleibt eine Handball-Wüste und der Trend geht weiter abwärts .Im Hockey wäre das Niveau C oder D WM.
    1. Antwort von Heiko Gisko  (HGisko)
      Schön,dass da jemand Angst hat,HB könnte EH in der CH den Rang ablaufen. Ich werte das als Zeichen dafür, wie weit es HB mittlerweile gebracht hat. HB wird EH nie den Rang ablaufen, denn EH steht in der CH unter Artenschutz, da Wintersport.In Europa alleine spielen so viele Nationen HB, wie im EH weltweit. Es spielen max. 15 Nationen im EH weltweit kompetitiv, im HB sind es mehr als dreimal so viele. Es fragt sich, wo CH Eishockey stehen würde, wenn die Leistungsdichte so gross wie im HB wäre.
  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Unnötig und leicht verloren.Dass Nord Mazedonier teilweise brutal unserer Spieler, vor allem Schmid, weg gecheckt haben, war unfair. Unglücklich sicher auch Schiedsrichter aus Slowenien, wo nicht neutral gepfiffen haben, was Nord Mazedonier genossen haben. Schade, dass solch gute Spieler wie Schmid es nicht packten. Was wird nach Schmid geschehen. Wie im Eishockey und anderen Mannschaft Sportarten, werden immer mehr Ausländer eingestellt, was Schade ist für Nachwuchs. NeuerTrainer und Neu Anfang