CL-Out: Andy Schmid sauer über «Fake News»

Die Rhein-Neckar Löwen mit dem Schweizer Regisseur Andy Schmid sind im Champions-League-Achtelfinal gegen den deutschen Rivalen THW Kiel ausgeschieden. Zu reden gibt nun ein falsches Verletzten-Bulletin.

Andy Schmid und Teammanager Oliver Roggisch.

Bildlegende: Emotionen bei den «Löwen» Andy Schmid und Teammanager Oliver Roggisch. Imago

Ein Tor gab am Donnerstagabend vor 10'700 Zuschauern den Ausschlag. Mit dem Gesamtskore von 49:50 schieden die «Löwen» aus der Champions League aus.

Abgehakt ist das Spiel allerdings nicht. So empörte sich Andy Schmid:

  • «So etwas hätten sie vor ein paar Jahren noch nicht nötig gehabt.» und
  • «Dass Storm nicht immer die Wahrheit sagt, wissen wir alle.»

«Verletzte» laufen doch auf

Schmid meinte damit eine Medienmitteilung des THW Kiel vom Mittwoch, in welcher die Holsteiner mit Manager Thorsten Storm das verletzungsbedingte Fehlen dreier Schlüsselspieler angekündigt hatten. Dann standen Domahoj Duvnjak, Steffen Weinhold und Rene Toft Hansen doch in der Startformation.

Kiel-Boss Storm bestritt Schmids Vorwurf:

  • «Das war kein Trick. Duvnjak, Weinhold und Toft Hansen wollten unbedingt spielen. Das war ein Riesen-Risiko.»

Weinhold meinte:

  • «Ich habe eben die Zähne zusammengebissen - wie meine Teamkollegen auch»

So kommunizierte Kiel vor dem CL-Spiel...

...nur um danach so zu triumphieren:

Am 31.5. gibt's das nächste Bundesliga-Duell.

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