Final-Reprise mit umgekehrten Vorzeichen

In der Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals ist die Rollenverteilung eine andere. Finalrunden- Sieger Wacker will Schaffhausens dreijährige Titelserie beenden und den 1. Meisterpokal der Klubgeschichte holen.

Der Thuner Lucas Linder (rechts) im Zweikampf mit dem Schaffhauser Aleksandar Stojanovic.

Bildlegende: Hartes Duell Der Thuner Lucas Linder (rechts) im Zweikampf mit dem Schaffhauser Aleksandar Stojanovic. Keystone

Nach zwei Cup-Trophäen in Folge wähnt sich Finalgegner Wacker auf Augenhöhe mit dem NLA-Primus aus Schaffhausen - zumal der letzte Endspiel-Erfolg erst vier Wochen zurückliegt. Damals setzten sich die Berner Oberländer im Cup mit 30:26 durch.

«Wir erhalten nun erneut die Chance, einen Final zu gewinnen, und wissen, wie es funktioniert», freut sich Wackers Coach Martin Rubin auf den nächsten Vergleich mit dem langjährigen Dominator der Liga.

Fast alle Mann an Bord bei den Kadetten

Die Kadetten benötigten bereits im Halbfinal gegen Pfadi einen Sondereffort mehr als geplant, um ein frühzeitiges Out abzuwenden. Im entscheidenden letzten Spiel beseitigte der Titelhalter die aufgekommenen Zweifel und deklassierte Winterthur 29:20.

Abgesehen von den Schlüsselfiguren Arunas Vaskevicius und Christian Dissinger können die Schaffhauser, welche zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen hatten, personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Die Kadetten peilen den 7. Meistertitel in den letzten 9 Jahren an.