Handball-Nati auf der Mission Schadensbegrenzung

Die Qualifikation für die EM 2014 in Dänemark hat die Handball-Nati verpasst. Gegen Mazedonien geht es am Mittwoch darum, den Sturz in die Vor-Qualifikation zu verhindern.

Die Nati steht gegen Mazedonien vor einer delikaten Aufgabe.

Bildlegende: Gefordert Nati-Captain Andy Schmid und sein Team stehen gegen Mazedonien vor einer delikaten Aufgabe. EQ Images

Nach einer unnötigen 25:27-Niederlage gegen Portugal hatte die Schweizer Handball-Nati im April die EM-Hoffnungen begraben müssen.

Letzte realistische Chance auf Punkte

Am Mittwoch heisst der Gegner in der Zürcher Saalsporthalle Mazedonien. Für das Team von Goran Perkovac geht es nicht nur darum, endlich einen ersten Sieg einzufahren. Vielmehr droht bei einer Niederlage der Sturz in die Vor-Qualifikation - die Schweiz müsste im kommenden Frühling zu einem ungemütlichen Playoff gegen Griechenland, Finnland oder Estland antreten.

Zum Abschluss der EM-Kampagne reist die Schweiz am Sonntag nach Spanien. Beim Weltmeister ist ein Punktgewinn nicht zu erwarten.

Kein einfacher Gegner

Mazedonien schloss die EM 2012 auf dem 5. Platz ab. Angeführt wird das südosteuropäische Team von Kiril Lazarov. Der EM-Rekordtorschütze (61 Treffer) unterschrieb letzte Woche einen Vertrag beim Champions-League-Finalisten Barcelona.

Die Mazedonier besitzen bei günstiger Entwicklung die Chancen auf eine «Finalissima» gegen Portugal.