Handball-Nati: Deutschland zu stark

Die Schweizer Nationalmannschaft verliert das Vorbereitungsspiel im Hinblick auf die EM-Qualifikation in Deutschland deutlich mit 18:30 Toren.

Die Schweizer können die Deutschen am Kreis nicht am Abschluss hindern.

Bildlegende: Zu spät Die Nati hatte in Deutschland immer wieder das Nachsehen. Imago

Vor 3500 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Trier handelte sich die ohne den angeschlagenen Regisseur Andy Schmid angetretene SHV-Auswahl schon in der ersten Halbzeit einen entscheidenden Rückstand ein.

Die von Rolf Brack trainierten Schweizer fanden in der Offensive kaum einmal ein Rezept gegen die physisch starke deutsche Verteidigung. Trotzdem gelang es dank einer klaren Leistungssteigerung, den Rückstand bis Mitte der zweiten Halbzeit wieder auf 6 Tore (14:20) zu reduzieren.

Zu viele Ballverluste und Fehlwürfe der Gäste erlaubten es den Deutschen aber, das Skore in den letzten 10 Minuten noch einmal auszubauen.

Die Schweizer treffen am Mittwochabend (20 Uhr, Schaffhausen) im Rahmen der EM-Qualifikation auf Tschechien.

Telegramm

Deutschland - Schweiz 30:18 (15:7)
Trier. - 3486 Zuschauer (ausverkauft). - SR Bol/Van Eck (Ho). - Torfolge: 1:0, 1:2, 2:3, 6:3, 7:4, 7:5 (20.), 13:5 (27.), 15:7; 16:8, 17:8, 17:11, 19:11, 20:12, 20:14 (47.), 24:14, 24:16, 26:16, 27:17, 27:18, 30:18. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Deutschland; 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Bringolf (3 Paraden)/Portner (ab 26./2 Paraden)/Portmann (ab 48./2 Paraden); Fellmann (1), Liniger (1), Graubner (2), Sidorowicz (2), Dähler (2), Von Deschwanden (3/1), Raemy (1), Küttel (1), Striffeler, Mühlemann (1), Freivogel, Linder (2), Svajlen (2)