Neustart der Nationalmannschaft in Slowenien

Die Schweiz startet am Mittwoch mit dem schweren Auswärtsspiel in Slowenien zur Qualifikation für die WM 2015 in Katar. Die weiteren Gruppengegner sind Luxemburg und die Ukraine.

Der neue Handball-Nationaltrainer Rolf Brack.

Bildlegende: Fortschritte gefordert Der neue Handball-Nationaltrainer Rolf Brack. Keystone

Gegen das Spitzenteam aus Slowenien gelten die Schweizer als krasser Aussenseiter. Auch die Qualifikation für die WM in zwei Jahren käme eher überraschend. Seit 1995 war die Schweiz nie mehr für eine WM qualifiziert.

Noch nicht dabei in Slowenien ist der neue Nationaltrainer Rolf Brack, der erst im Dezember am Yellow-Cup vollamtlich zur Verfügung stehen wird. Vorher betreut der 60-jährige Deutsche den Bundesligisten Balingen-Weilstetten.

Brack: Fortschritt statt Stillstand

Für Brack wird es mit der Schweiz zunächst nicht primär um Resultate gehen, vielmehr soll der jahrelange Stillstand mit dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit gebremst werden. Brach will wieder Fortschritte sehen.

Für das Spiel gegen WM-Halbfinalist Slowenien wünscht sich Brack, dass «trotz des übermächtigen Gegners bereits etwas von einer Aufbruchstimmung zu spüren ist», wie er nach einem Treffen mit der Mannschaft am Sonntag sagte.

WM-Qualifikation, Gruppe 3

Luxemburg - Ukraine, MI 19.30 Uhr
Slowenien - Schweiz, MI 20.00 Uhr
Ukraine - Slowenien, SA 16.30 Uhr
Schweiz - Luxemburg, SO 15.30 Uhr