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Protest gutgeheissen Handball-Nati dank Forfait-Sieg in den WM-Playoffs

Wegen eines Fehlers auf dem Match-Rapport verliert Bosnien und Herzegowina nachträglich am grünen Tisch.

Lukas von Deschwanden läuft gegen die Verteidigung an.
Legende: Kein Durchkommen Auf dem Feld unterlagen die Schweizer den Bosniern. Keystone

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft steht doch noch in den WM-Playoffs und kommt im Juni in den Genuss von zwei Duellen gegen Vize-Weltmeister Norwegen.

10:0-Sieg statt Niederlage

Dies, weil die Bosnier am 13. Januar im alles entscheidenden Qualifikationsspiel um den Gruppensieg einen Spieler eingesetzt hatten, der nicht auf dem offiziellen Matchblatt aufgeführt war. Das EHF-Verbandsgericht führte aus, dass das Reglement in einem solchen Fall eine Forfait-Niederlage (0:10) vorsieht und aberkannte den Bosniern ihren 21:15-Sieg.

Legende: Video Bosniens Sieg wird als Forfait-Niederlage gewertet abspielen. Laufzeit 01:02 Minuten.
Aus sportaktuell vom 13.01.2018.

Rekurs der Gegenseite?

Abgeschlossen ist der Fall aber noch nicht ganz. Bosnien und Herzegowina steht die Möglichkeit offen, beim Rekursgericht des Europäischen Handballverbandes EHF gegen den Forfait-Entscheid zu rekurrieren.

16 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Schweiz gehört im Handball, wie in fast allen Mannschaftssportarten zu den schwächsten Nationen in Europa. Daher gehört die Schweiz absolut nicht an eine Endrunde. Auf die Nati ist aber Verlass, sie werden in den Play-Offs sang-und klanglos eingehen.
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    1. Antwort von Samuel Nogler (semi-arid)
      Bitte informieren Sie sich, bevor Sie solchen Unsinn schreiben. In fast allen Sportarten gehört die Schweiz in den Top20 Europas in vielen sogar in der Top10, das je nach Zählung zwischen 45 und 48 Staaten zählt; bei der willkürlichen Zuordnung der Sportverbänden oft sogar über 50.
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    2. Antwort von M. Keller (MK)
      @Kohler - selten so ein Schwachsinn gelesen. Ich glaube nicht, dass Leute aus anderen Staaten eine Ihrer Nationalmannschaften so erniedrig wie Sie gerade in Ihrem Kommentar. Und erst noch völlig aus der Luft gegriffen. Aber Sie sehen ja anhand der 'dislike' was die 'Allgemeinheit' davon hält.
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    3. Antwort von marc rist (mcrist)
      @SN: Naja, Top 20 in Europa ist jetzt auch nicht gerade der absolute Hammer.
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  • Kommentar von M. Feurer (M. Feurer)
    Was hat das mit unsportlich sein zu tun, wenn man sich auf die Regeln beruft, welche die Mitglieder dieses Verbandes kennen und auch wissen was passiert, wenn die Regeln gebrochen werden. Als BiH-Fan kann man jetzt nur hoffen, dass die Rekursinstanz Gnade vor Recht (also Unrecht) gelten lässt.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Wenn es "sportlich nicht reicht" versucht man es halt am "Grünen Tisch" . . . . diese "Einstellung zeugt nicht gerade von Fairnes" CH-Handball Nati !
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    1. Antwort von Thomas Kobel (Tomtinu)
      Wer die Spiele gesehen hat, erinnert sich, dass sich die bosnische Nationalmannschaft nicht durch übertriebene Sportlichkeit und Fairness hervorgetan hat - ganz im Gegenteil. Dass sie einen nicht gemeldeten Spieler einsetzen wollten, ist dabei noch das harmloseste. Es ist das gute Recht der Schweizer, sich zu wehren!
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    2. Antwort von M. Keller (MK)
      @jeani - also sind Sie eher dafür, dass man keine Regeln mehr einhalten muss und jeder machen kann was er will. Und dies finden Sie dann fair wenn man weiss, dass Spieler eingesetzt werden, die z.B. nicht spielberechtigt sind? So unter dem Motto "wir CH-Deppen schauen dann doch einfach lieber lächelnd darüber hinweg......"
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    3. Antwort von Christoph Wyss (Whitee)
      M. Keller Fakt ist dass nun das sportlich schwächere Team weiterkommt. Und wer die Spiele gesehen hat weiss dass dieser ungemeldete Spieler nicht der entscheidende Faktor war. Ich liebe diesen Sport und verfolge die Nati seit mehr als 25 Jahren. Wer hier behauptet wir würden zu irgendwelchen Topmannschaften gehören hat von diesem Sport sowas von keine Ahnung! Her mit den Dislikes. Schweizer Fan sein schön und gut. Aber etwas Realismus würde gewissen Leuten nicht schaden!
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    4. Antwort von M. Keller (MK)
      @Wyss - es ist völlig korrekt was Sie schreiben. Es ist die schwächere Mannschaft weiter gekommen und der ungemeldete Spieler war (vielleicht?) kein entscheidender Faktor. Nur erklären Sie mir dann bitte, warum Bosnien diesen Spieler trotzdem einsetzt, wenn es doch keinen Grund dafür gäbe? Es gibt Reglemente/Regeln im Handball an die sich alle zu halten haben. Also was ist daran denn falsch wenn die Schweiz in diesem Fall, und meiner Meinung nach korrekterweise, einen Protest einlegt?
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    5. Antwort von M. Keller (MK)
      @Wyss - und noch etwas zum sportlichen. Wenn ich Ihren Kommentar richtig interpretiere wären Sie demnach für eine WM/EM, die sich einzig aus den Topnationen zusammen setzt. Ein schwächeres Team, dass sich, wie auch immer, über Ausscheidungs-/und Qualifikations-Spiele qualifiziert, hat für Sie da anscheinend auch nichts verloren. Was wäre denn, wenn die Schweiz das Rückspiel gewonnen hätte? Die CH ist auch heute (gem. Weltrangliste, Resultate etc) immer noch das sportlich schwächere Team, oder?
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