Wacker Thun gegen Barcelona krasser Aussenseiter

Eine Woche nach der 22:23-Heimniederlage gegen Metalurg Skopje steht für Wacker Thun das zweite Spiel in der
Gruppenphase der Champions League auf dem Programm. Das Team von Martin Rubin ist am Samstag beim FC Barcelona krasser Aussenseiter.

Der französische Welthandballer von 2007, Nikola Karabatic, ist nur eines von vielen prominenten Gesichtern bei Barcelona.

Bildlegende: Star-Ensemble Der französische Welthandballer von 2007, Nikola Karabatic, in Aktion. EQ Images

Der Schweizer Meister reist mit gebührendem Respekt zur - glaubt man Wacker-Leader Lukas von Deschwanden - «besten Mannschaft der Welt.» Die Zielsetzung ist entsprechend bescheiden: «Wir versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Wir sind aber realistisch. Es wird sehr, sehr schwer.» Trotzdem freut sich der MVP der letzten NLA-Saison auf ein «grosses Erlebnis».

Hoffen auf das Handball-Wunder

Tatsächlich müsste ein kleines Wunder passieren, damit Wacker in Barcelona punktet. Die Katalanen peilen zum 9. Mal den Königs-Thron im Klub-Handball an. Umso mehr, als sie bereits in der abgelaufenen CL-Saison im Final standen und dort äusserst knapp mit 29:30 gegen den HSV Hamburg verloren.

Aus der Geschichte kann Thun kaum Mut schöpfen: Bislang ist es in 8 Versuchen keinem Schweizer Klub gelungen, aus Barcelona Punkte zu entführen. Mehr schmerzen dürfte die Thuner die Absenz von Captain Roman Caspar (Schulterverletzung).

Die Tabelle der CL-Gruppe C:

1. Paris St. Germain 1/2 34:30
2. Metalurg Skopje 1/2 (23:22)
3. Dinamo Minsk 2/2 (56:58)
4. FC Barcelona 1/1 (29:29)
5. Vardar Skopje 2/1 (53:55)
6. Wacker Thun 1/0 (22:23)