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Kurz-Zusammenfassung Engadin Skimarathon
Aus Sport-Clip vom 13.03.2022.
abspielen. Laufzeit 40 Sekunden.
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Engadin Skimarathon Cologna muss Furger bei seiner Dernière den Vortritt lassen

Dario Cologna läuft bei seinem letzten Engadin Skimarathon auf den 2. Rang. Er wird einzig von Roman Furger geschlagen.

Der abtretende Dario Cologna hat einen Sieg bei seinem letzten internationalen Wettkampf nur knapp verpasst. Der vierfache Olympiasieger konnte beim Engadin Marathon auf der Schlussgeraden nicht mit Landsmann Roman Furger mithalten.

Der 32-jährige Urner sicherte sich seinen insgesamt vierten Sieg am Bündner Volkslauf und zeigte sich danach überglücklich. Gleichzeitig verhinderte Furger Colognas fünften Triumph, welcher den erfolgreichsten Schweizer Langläufer auf eine Stufe mit Rekordsieger Albert Giger gehievt hätte.

Cologna wird in zwei Wochen an den Schweizer Meisterschaften im bernischen Zweisimmen ein letztes Mal an den Start gehen. «Es war emotional, noch einmal hier zu laufen», so der 36-Jährige. Es werde vermutlich nicht sein letzter Engadiner sein, sondern nur der letzte als Profi, versprach Cologna.

Dario Cologna bei der Siegerehrung des Engadin Skimarathon.
Legende: Zu Tränen gerührt Dario Cologna bei der Siegerehrung des Engadin Skimarathon. KEYSTONE/Peter Klaunzer

Premierensieg für Kälin

Auch in der Konkurrenz der Frauen durfte die Schweiz über einen Heimsieg jubeln. Die erst 20-jährige Nadja Kälin wusste sich auf dem letzten Kilometer leicht abzusetzen, diesen Vorsprung brachte die Bündnerin gekonnt ins Ziel. Kälin setzte sich vor dem französischen Duo Celine Chopard Lallier und Elena Latuilliere durch und sorgte für den dritten Schweizer Sieg in Serie. 2019 hatte Nathalie von Siebenthal triumphiert, ein Jahr davor Nadine Fähndrich.

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Kälins Schlussspurt zum Sieg im Heimrennen
Aus Sport-Clip vom 13.03.2022.
abspielen. Laufzeit 37 Sekunden.

Rund 11'000 Läuferinnen und Läufer nahmen die 52. Austragung des Engadin Skimarathon in Angriff – nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause. 40 Nationen waren am Start, die Schweiz stellte 80 Prozent der Aktiven. Der Frauenanteil nimmt stetig zu und beträgt nun rund 20 Prozent.

SRF zwei, sportlive, 13.03.2022, 08:10 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Räz  (urazzoni)
    @SRF
    Ich fände es gut, wenn Sie zwei Schlagzeilen anbringen könnten:
    Frauen und Männer gleichberechtigt nebeneinander. Der Sieg von Nadja Kälin steht auf gleicher Höhe mit dem von Roman Furger. Willkommen im 21. Jahrhundert.
  • Kommentar von Sven Wisler  (Hopp Basel)
    Dario Cologna hätte es aus meiner Sicht verdient, zu gewinnen. Ich gönne es aber natürlich
    Roman Furger
    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Der "Schnellere" hat heute eben verdient gewonnen und das war ein Urner!
  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Gratulation an alle, die da mitlaufen, ins Ziel kommen.
    Von mir aus könnte die Überschrift gerne neutraler und sachlicher notiert werden. z.B. drei Schweizer unter den ersten vier. oder Roman Furger gewinnt; Cologna wird Zweiter. Ich bin der Ansicht, dass Dario sicher nicht gewollt hätte, dass Roman ihm "freundschaftlich", quasi mit Nettigkeit den Vortritt gelassen und auf den Sieg verzichtet hätte. Dario Cologna wollte auch dieses Rennen "wie richtig" professionell laufen und zu Ende führen.