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Langlauf Harvey holt Gold – zwei Schweizer überzeugen

Zum Abschluss der nordischen WM in Lahti hat sich Alex Harvey Gold über 50 km geholt. Dario Cologna verpasste die angestrebten Medaillen knapp, Roman Furger sorgte für ein Ausrufezeichen.

Die nordische WM im finnischen Lahti ist mit einer leichten Überraschung zu Ende gegangen: Alex Harvey düpierte über 50 km die Konkurrenz im Sprint und holte die Goldmedaille nach Kanada.

Die anderen waren heute einfach stärker.
Autor: Dario Cologna

Hinter Harvey komplettierten der Russe Sergej Ustjugow und Matti Heikkinen aus Finnland das Podest.

Zwei Schweizer überzeugen

Knapp 10 km vor dem Ziel hatte das horrende Tempo des Feldes zu einer Zäsur geführt – eine 22-köpfige Gruppe hatte sich absetzen können. Mit dabei waren auch Dario Cologna und überraschend Roman Furger. Beide mussten allerdings im zweitletzten Anstieg abreissen lassen; Cologna verteidigte immerhin den 7. Platz, während sich Furger im 17. Rang klassierte.

Cologna gab sich nach dem Rennen «zufrieden» mit seiner Leistung: «Die anderen waren heute einfach stärker.» Auch Furger darf mit seinem Auftritt zufrieden sein, haderte aber etwas: «Schade, hat es auf den letzten zwei Kilometern nicht mehr ganz gereicht.»

Der grosse Geschlagene war Martin Johnsrud Sundby. Der zweifache Gesamtweltcupsieger wurde auf der Zielgeraden vom 1. auf den 4. Platz durchgereicht und muss weiter auf sein erstes Einzel-Gold bei Grossanlässen warten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.03.17, 13:30 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Hofstetter (hofi)
    Die beiden Schweizer Cologna und Furger haben sicherlich ein gutes Rennen gezeigt. Allerdings ist Cologna angetreten, um eine Medaille zu gewinnen. Da Cologna in der Skatingtechnik durch seine Verletzung nicht behindert wird, hat er sein Ziel nicht erreicht. Er dürfte es in Zukunft sehr schwer haben, eine Medaille zu gewinnen, weil vorne auch in einem 50-iger die "Sprinter" dominieren. Cologna ist eindeutig zu wenig endschnell, was für grosse Titel nicht mehr reicht.
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Solange die Wade ihn immer wieder behindert, wird es wohl so bleiben. Besonders die Spritzigkeit ist so schwieriger zu trainieren. Sollte er wieder ohne Sorgen trainieren können, wird er auch wieder endschneller. Die Vorbereitung war sicher nicht optimal, sonst wäre er noch ein wenig besser gewesen. Was er aber dringend verbessern muss, sind die Abfahrten. Heikkinen war bei der vorletzten Abfahrt hinter Cologna und überholte ihn dort deutlich. Nur am Material kanns nicht liegen.
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    2. Antwort von Chamuel Zbinden (chamuelzbinden)
      Die Aussage, dass es Cologna in Zukunft schwer haben wird, eine Medaille zu gewinnen, ist mit Ihrer Argumentation sehr problematisch. Auch wenn er nicht sehr endschnell ist, gibt es andere Disziplinen und vorallem andere Rennsituationen, wo er sicher noch ein Wort mitreden kann. Wäre das Tempo von Beginn an höher gewesen, hätten viele endschnelle Athleten frühzeitig abreissen müssen. Dazu gibt es auch Einzelstartrennen, bei denen die Endschnelligkeit kaum eine Rolle spielt.
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