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Langlauf Nach knapp 3 Jahren: Cologna wieder zuoberst auf dem Podest

Dario Cologna feiert an der Tour de Ski seinen 22. Weltcupsieg. Bei den Frauen läuft Nathalie von Siebenthal in die Top 10.

Knapp 3 Jahre nach seinem letzten Weltcupsieg schlug Dario Cologna bei der 2. Etappe der Tour de Ski wieder zu: In Lenzerheide distanzierte der 31-Jährige den Kasachen Alexej Poltoranin über 15 km klassisch um sechs Zehntelsekunden. Dritter wurde mit 13,1 Sekunden Rückstand der Norweger Martin Johnsrud Sundby.

«Es hat mich selbst ein wenig überrascht», freute sich Cologna. «Nach über zwei Jahren ist das ein grosser Sieg.»

Cologna Zweiter in der Gesamtwertung

Letztmals hatte Cologna im Januar 2015 in Rybinsk über 15 km im Skating-Stil gewonnen. In dieser Saison ist es der erste Podestplatz des Bündners. Ausserdem konnte er erstmals im eigenen Land einen Sieg feiern. «Die Zuschauer waren fantastisch», meinte denn auch Cologna.

Die Ausgangslage ist nun besser, als ich das erwartet hätte.
Autor: Dario Cologna

In der Tourneewertung verkürzte Cologna den Rückstand auf den Sprint-Sieger Sergej Ustjugow auf 1,6 Sekunden. Der Russe brach richtiggehend ein und verlor als Zehnter über 37 Sekunden auf Cologna. Die beiden werden die Verfolgung über 15 km Skating am Neujahrstag (ab 12:50 Uhr live auf SRF zwei und der SRF Sport App) somit praktisch gemeinsam in Angriff nehmen.

«Die Ausgangslage ist nun besser, als ich das erwartet hätte», konstatierte Cologna erfreut. Ein glänzendes Rennen zeigte auch Jonas Baumann als Elfter. Die weiteren Schweizer verpassten die Punkteränge.

Von Siebenthal in den Top 10

Einen Tag nach dem Sieg im Sprint konnte Laurien van der Graaff wie erwartet nicht um die Podestplätze im 10-km-Rennen mitlaufen. Ganz anders Nathalie von Siebenthal. Die 24-Jährige klassierte sich als 8. in den Top 10.

Die Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg kürte sich vor Landsfrau Heidi Weng und der Finnin Kerttu Niskanen zur Etappensiegerin.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.12.17, 10:20 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von Joel Hartmann (Eidgenosse:-))
    Gratulation!
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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Sorry, Herr Röthenmund, aber ihr Sportwissen hält sich in Grenzen. Radsport ist ein Mannschaftssport, wo auch sehr viel Geld im Spiel ist. Es gibt eine Mannschaftskasse, deren Inhalt je nach Erfolg in den Rennen, unter de Fahrern (es gibt Captains und Helfer) aufgeteilt wird.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Das weiss ich Herr Sigrist! Doch ohne Colognas Erfolge bekommt der Langlauf auch weniger Geld und das wirkt sich dann auch auf alle anderen aus! Und Radsport ist eine Einzelsportart ausser beim Mannschaftszeitfahren, es wurde vielleicht dazu gemacht, aber bei Ihrem Moralischen Standard sollten sie da auch Kritischer sein! Denn wenn ein Team Kapitän und ein Helfer alleine auf die Ziel gerade zukommen, darf der Helfer nur Gewinnen wenn der Star einverstanden ist,
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Nachtrag, wenn sie mich schon als Banause darstellen, dann sollten sie aber selbst wissen das der Captain keine Preisgelder bekommt! er hat dafür ein hohes Fixgehalt und seine Persönlichen Sponsoren. Die Preisgelder werden zwischen den Helfern ausgetauscht!
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    3. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Daniele Ihre Aussage, die Preisgelder werden zwischen den Helfern aufgeteilt. Auch dies zeigt, der Profi-Radsport ist in 1.Linie eine Mannschafts-Sportart! Nebst Fixgehalt & Sponsoren gibts für die Spitzenfahrer bei Kriterien auch lukrative Startgelder. Ohne Team(s) gewinnt ein Kapitän keine grosse Rundfahrt oder Klassiker. Mit schummeln haben die unterschiedlichen Fahrerverträge nichts zu tun. Hätte ein Team mehrheitlich Kapitäne, würde dies nicht funktionieren.
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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Damit es klar ist: ich verurteile jede Art von Schummelei, auch egal, welche Nationen es betrifft. Und wenn dann noch Geld den Besitzer wechselt, ist es noch schlimmer und auch strafbar.
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