So lief das Klassischrennen über 50 km am Holmenkollen

Martin Johnsrud Sundby hat über 50 km klassisch seinen ersten Sieg am Holmenkollen feiern können. Dario Cologna musste noch vor Rennhälfte verletzungsbedingt aufgeben. Den Verlauf des Rennens gibt es hier im Ticker.

Martin Johnsrud Sundby im Ziel.

Bildlegende: Der überragende Sieger Martin Johnsrud Sundby. SRF

Langlauf: 50 km Männer am Holmenkollen

Die Schlussrangliste

  • Dario Cologna musste das Rennnen nach rund 22 km aufgeben.
  1. Martin Johnsrud Sundby (No) 2:08:41,9
  2. Niklas Dyrhaug (No) +18,8
  3. Maxim Wylegschanin (Russ) +1:05,4
Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 14 :45

    Ein Sieg mit Ansage - Cologna im Pech

    Martin Johnsrud Sundby - wer sonst? Der Dominator des Winters zeigte der Konkurrenz am heimischen Holmenkollen, wo er in bisher 11 Anläufen noch nie gewinnen konnte, ein weiteres Mal den Meister. Über die ganze Distanz weg lief er an der Spitze und diktierte das Tempo nach Belieben. Sein erster Sieg über 50 km in Oslo ist sicherlich ein ganz süsser.

    Ganz anders verlief das Rennen für Dario Cologna. Die eigentlich auskurierte Wadenverletzung machte sich nach rund 22 km wieder bemerkbar und hinderte den Bündner an der Fortsetzung des Rennens. Wie gravierend die Folgen der Aufgabe sind, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

  • 14 :24

    SUNDBY TRIUMPHIERT AM HOLMENKOLLEN

    Auf der Zielgerade nimmt sich Sundby die Zeit, um dem Publikum zuzuwinken und sich für die Unterstützung zu bedanken. 20 Sekunden nach Sundby überquert Dyrhaug die Ziellinie.

    Martin Johnsrud Sundby küsst im Ziel den Schnee.

    Bildlegende: Kuss in den Schnee Martin Johnsrud Sundby im Ziel. SRF

  • 14 :22

    Bärenstarker Sundby

    Auch nach 49,2 km sieht Sundby so frisch aus wie auf den ersten Runden. Beeindruckend mit welcher Überlegenheit der Gesamtweltcup-Leader auch heute auftritt.

  • 14 :16

    Sundby fehlen weniger als 4 km

    Der Norweger kann sich langsam aber sicher eine Jubelpose für seine Zieleinfahrt überlegen. Sein Vorsprung auf Dyrhaug beträgt knapp 20 Sekunden.

  • 14 :11

    Wylegschanin stärker als Tönseth

    Im Kampf um Platz 3 hat der Wylegschanin die grösseren Reserven als sein direkter Konkurrent Tönseth. Der Russe lässt den Norweger stehen und nimmt Kurs auf einen Podestplatz.

  • 14 :06

    Die Lücke geht auf

    An der Spitze scheint die Entscheidung gefallen zu sein. Mit kräftigen Stockstössen setzt sich Sundby von seinem letzten Verfolger Dyrhaug ab und läuft nun alleine dem Ziel entgegen.

  • 14 :03

    Letzte Verfplegungsmöglichkeit

    Sundby fordert Dyrhaug bei der letzten Verfpflegungsstation auf, auch etwas Führungsarbeit zu leisten. Dyrhaug winkt aber ab und verweilt seelenruhig hinter Sundby.

  • 13 :58

    Noch 10 km

    Wird Sundby am für ihn «verhexten» Holmenkollen schon wieder nur Zweiter? Will er heute gewinnen, muss er auf den restlichen 10 km einen Weg finden, um seinen steten Begleiter Dyrhaug abzuschütteln.

  • 13 :50

    Ein Duo setzt sich ab

    Nach dem Ski-Wechsel verschärft Sundby das Tempo ein weiteres Mal und jetzt kann nur noch Landsmann Dyrhaug folgen. Die Fans am Holmenkollen werden also allem Anschien nach einen Heimsieg bejubeln können.

  • 13 :43

    2. Ski-Wechsel

    Wenig überraschend schnallen sich die 4 führenden Läufer allesamt neue Skis an die Füsse. Bei einem Vorsprung von knapp 40 Sekunden auf den ersten Verfolger Turischew, der mittlerweile ein einsames Rennen vor dem Feld läuft, ist dies sicherlich die richtige Strategie.

    Das Klassement.

    Bildlegende: Das Klassement Noch knapp 15 km haben die Läufer vor sich. SRF

  • 13 :37

    Wann greift Sundby an?

    Mittlerweile sind 30 km absolviert und noch immer liegt das Spitzenquartett mit grossem Abstand zum Feld an der Spitze. Obwohl sich die Läufer mit der Führungsarbeit abwechseln könnten, gibt Sundby konstant das Tempo vor.

  • 13 :29

    Die Wade zwickt wieder

    Nach Angaben von Swiss-Ski scheint Cologna seine Wade wieder zu spüren. Ob die Aufgabe reine Vorsichtsmassnahme oder die Verletzung doch schlimmer ist, kann noch nicht gesagt werden.

  • 13 :21

    Rennhälfte

    Das Spitzenquartett liegt nach 25 km rund 45 Sekunden vor den Verfolgern. Es sieht nicht danach aus, als ob jemand aus dem Feld noch zu den führenden 4 aufschliessen wird. Der Sieger am Holmenkollen dürfte damit entweder Sundby, Tönseth, Dyrhaug oder Wylegschanin heissen.

  • 13 :16

    COLOGNA MUSS DAS RENNEN AUFGEBEN

    Nach gut 22 km schert Cologna aus und hält am Streckenrand an. Für den Münstertaler ist das Rennen damit vorbei. Hoffentlich erfolgt diese Aufgabe nicht verletzungsbedingt.

    Video «Der Moment der Aufgabe: Cologna beendet das Rennen frühzeitig» abspielen

    Der Moment der Aufgabe: Cologna beendet das Rennen frühzeitig

    0:37 min, vom 6.2.2016

  • 13 :08

    Unverändertes Bild im Feld

    Der Rückstand des Feldes, wo sich auch Cologna aufhält, ist mit rund 35 Sekunden etwa gleich gross geblieben wie bis anhin.

  • 13 :06

    Erneute Attacke von Sundby

    Auch der 3. Bonusspringt geht an Sundby. Die 3 folgenden Läufer konzentrieren sich kurz vor der 19,6-km-Marke darauf, den norwegischen Dominator nicht aus den Augen zu verlieren. Bei diesem starken Nebel gar kein so leichtes Unterfangen.

  • 12 :58

    Erster Wechsel

    Nach 2 Runden haben die Läufer die Gelegenheit die Skis zu wechseln. Auffällig ist, dass fast alle Russen durchlaufen und auf einen Tausch verzichten. Cologna nimmt die weiteren Runden wie geplant mit neuen Skis in Angriff.

  • 12 :53

    Die Verfolger kämpfen um den Anschluss

    Unter Sundbys Tempodiktat wird das Feld erneut auseinandergerissen. Folgen können dem Norweger momentan mit Dyrhaug, Tönseth und Wylegschanin nur 3 Läufer. Cologna läuft im Verfolgerfeld mit, das bereits eine knappe halbe Sekunde zurück liegt.

  • 12 :44

    Sundby zieht im Aufstieg wieder davon

    Ähnlich wie in Runde 1 greift Sundby im Anstieg vor dem Bonussprint an und lässt seine Verfolger praktisch mühelos stehen. In der Abfahrt wird der Norweger das Tempo sicherlich wieder drosseln.

  • 12 :40

    Wieder eingeholt

    Die Ausbrecher sind bereits wieder gestellt, was nicht zu überraschen vermag. Rund 40 km in einer dreiköpfigen Gruppe zu laufen, ist keine optimale Strategie.

Sendebezug: SRF zwei/SRF info, «sportlive», 06.02.2016, 12:35 Uhr.