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Langlauf Van der Graaff fehlt nur eine halbe Sekunde fürs Podest

Laurien van der Graaff ist beim Sprint im Münstertal im Rahmen der Tour de Ski auf den starken 5. Rang gelaufen. Das Podest verpasste die Davoserin nur um eine halbe Sekunde. Auch Dario Cologna darf zufrieden sein.

Legende: Video Cologna im Finish geschlagen – Van der Graaff überzeugt abspielen. Laufzeit 02:13 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 31.12.2016.
  • 7 Schweizer Athleten (inklusive Dario Cologna) schaffen den Cut für die K.o.-Läufe
  • Nur Laurien van der Graaff kommt dann weiter – dafür bis in den Final auf Platz 5
  • Stina Nilsson (Sd) und Sergej Ustjugow (Russ) heissen die ersten Tagessieger

Aus Schweizer Sicht kam beim Heimauftritt das Beste zum Schluss. Laurien van der Graaff durfte sich nach 2 überstandenen Heats im Final nochmals dem Publikum präsentieren. Auch bei der Entscheidung hielt die 29-Jährige stark mit.

Letztlich fehlte ihr zum Vorstoss in die Top 3 nur eine halbe Sekunde. Im Kampf um Rang 3 unterlag die Schweizerin den Norwegerinnen Heidi Weng und Kathrine Rolsted Harsem und belegte in der Endabrechnung Platz 5. Die Schwedin Stina Nilsson feierte einen Solo-Sieg. Sie setzte sich bereits früh mit Maiken Caspersen Falla ab und verhinderte so einen Dreifachsieg der Norwegerinnen.

Cologna: Darauf lässt sich aufbauen

Dario Cologna übertraf mit dem Viertelfinal-Vorstoss im Skating-Sprint und Platz 13 zum Auftakt der Tour de Ski sein Minimalziel. Der Lokalmatador büsste nicht allzu viele Bonussekunden auf die Tour-Favoriten ein, obwohl Martin Johnsrud Sundby oder Alex Harvey in den Final vorstiessen. Von den 4 Schweizer Männern, die in die K.o.-Runden vorstiessen, zeigte Cologna die beste Leistung.

Der Russe Sergej Ustjugow setzte sich überlegen vor Federico Pellegrino und Finn Haagen Krogh durch. Ustjugow liegt nun 48 Sekunden vor Cologna, Sundby deren 30.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.12.2016 14:45 Uhr

Die Resultate der 1. Etappe

Männer: 1. Sergej Ustjugow (RUS) 3:00,50. 2. Federico Pellegrino (ITA) 2,03 zurück. 3. Finn Haagen Krogh (NOR) 2,80. 4. Martin Johnsrud Sundby (NOR) 3,52. 5. Lucas Chanavat (FRA) 10,25. 6. Alex Harvey (CAN) 15,93. – In den Viertelfinals ausgeschieden: 13. Dario Cologna. 17. Roman Furger. 19. Jovian Hediger. 29. Erwan Käser. - In der Qualifikation ausgeschieden: 49. Jason Rüesch. 56. Jonas Baumann. 73. Curdin Perl. 83. Toni Livers.
Frauen: 1. Stina Nilsson (SWE) 3:26,27. 2. Maiken Caspersen Falla (NOR) 2,48 zurück. 3. Heidi Weng (NOR) 6,47. 4. Kathrine Rolsted Harsem (NOR) 6,95. 5. Laurien van der Graaff (SUI) 6,96. – In den Viertelfinals ausgeschieden: 20. Nathalie von Siebenthal. 21. Nadine Fähndrich. – In der Qualifikation ausgeschieden: 49. Heidi Widmer.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Auch für die 2. Etappe bleibt der Tour-Tross im Val Müstair. Verfolgen Sie am Neujahrssonntag das Männer-Rennen (10 km) live ab 12:50 Uhr und das Faruen-Rennen (5 km) ab 15:55 Uhr live auf SRF zwei.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Schwache Leistungen der Schweizer Läufer im Taktischen Bereich, außer Käser hätten es die anderen 3 in den Halbfinal schaffen müssen. das da keiner war, aber dafür 2 Engländer ist eher als Peinlichkeit zu bezeichnen. Laurien van der Graaff zeigte eine sehr gute Leistung, mehr war nicht möglich die anderen waren zu stark, das gibt es zu anerkennen.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Daniele Taktischer Bereich bei den Schweizer Männern sehe ich gleich. Hingegen ist es nicht peinlich, wenn die beiden Engländer so gut bzw. vor den Schweizern klassiert sind. Beide erreichten im WC schon einige Ränge in den Top 10-15! Die anderen CH-Damen werden hier von SRF leider nicht kommentiert! Nathalie von Siebenthal war in einem WC-Sprint noch nie besser. Somit ist ihre Ausgangslage sehr vielversprechend. Nadine Fähndrich zeigte mit Platz 3 in der Quali wiederum eine starke Leistung.
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  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    Leider wurden die Schweizer oft etwas abgedrängt, fuhren sie zu wenig clever. Furger zB in der letzten Abfahrt, oder Van der Graff in der letzten Kurve. Da hätte sie irgendwie auf der Seite vorbeikommen sollen, anstatt hintendran zu warten. Aber trotzdem erfreuliche Leistungen. Fähndrich hat ein grosses Potenzial, muss aber cleverer werden. Nach dem guten Start hätte sie an 2. Stelle laufen sollen. Und in der zweiten Runde ausscheren wenn man überholt wird und eingeklemmt ist.
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