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Langlauf Weng nach Sieg plötzlich wieder Favoritin – von Siebenthal 9.

Auf der letzten Etappe der Tour de Ski am Sonntag ist nach Heidi Wengs 1. Saisonsieg Hochspannung angesagt. Für positive Schlagzeilen sorgen auch die Schweizerinnen.

Legende: Video Weng wird Östberg gefährlich abspielen. Laufzeit 01:15 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.01.2018.

Mit vermeintlich komfortablen 57 Sekunden Vorsprung in der Gesamtwertung war Ingvild Flugstad Östberg in die vorletzte Etappe gegangen. Im Massenstart über 10 km in klassischer Technik büsste die Norwegerin indes an Reserve ein: Ihre Landsfrau, Tagessiegerin Heidi Weng, nahm Östberg (5.) 35 Sekunden ab.

Weng nun Favoritin

Krista Pärmäkoski aus Finnland sowie – etwas überraschend – die Österreicherin Teresa Stadlober belegten in Lago di Tesero die weiteren Podestplätze. Weng verringerte ihren Rückstand im Gesamtklassement auf Östberg – auch dank Bonussekunden – um 55,2 auf nur noch 1,8 Sekunden.

Die Titelverteidigerin geht damit als grosse Favoritin auf den Gesamtsieg in die Schlussetappe hinauf zur Alpe Cermis. Vor Jahresfrist hatte Weng ihrer Teamkollegin Östberg bei der «Bergetappe» eine Minute abgenommen.

Hatte keine Chance bei diesem Tempo.
Autor: Nathalie von Siebenthal

Die Berner Oberländerin Nathalie von Siebenthal klassierte sich mit 61 Sekunden Rückstand auf Weng auf dem 9. Rang und festigte ihren Status in den Top 10 der Gesamtwertung der Tour de Ski: Als 9. weist sie ein Polster von 24 Sekunden auf die zehntplatzierte Anna Haag (Sd) auf. Nach dem Rennen äusserte sie sich über das Tempo, das von Anfang an enorm hoch gewesen sei. «Ich hatte keine Chance, mitzugehen», so die 24-Jährige. Nadine Fähndrich erreichte Rang 17 (Gesamt: 16.).

Sendebezug: SRF info, sportlive, 6.1.2018, 14:10 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Bravo Nathalie! Den Platz in den ersten Zehn souverän verteidigt. Sehr klug das eigene Tempo und auf Rang gelaufen und das im klassischen Stil. Da morgen im freien Stil gelaufen wird, liegt sogar noch eine Verbesserung des Vorjahr-Ranges drin auf der Alpe de Cermis. Wir drücken die Daumen!
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