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Leichtathletik-WM Die bittere Stunde der Molly Huddle

An der WM in Peking hat sich auf der Zielgeraden des 10'000-m-Laufes der Frauen ein persönliches Drama ereignet. Die Amerikanerin Molly Huddle feierte bereits die Bronzemedaille. Prompt wurde sie von Landsfrau Emily Infeld überholt und ging leer aus.

Legende: Video 10'000 m: Huddle verliert Bronze auf dem letzten Meter abspielen. Laufzeit 1:41 Minuten.
Vom 24.08.2015.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Zur Erinnerung noch dies: Auch eine gewisse Nicola Spirig hat vor drei Jahren bei den OS in London diesen dummen Fehler gemacht und wäre fast noch von einer Schwedin überholt worden. Dann wäre sie kein Darling der Nation geworden und auch sie selber hätte noch jahrelang daran zu kauen gehabt, aber so wie es aussieht, kann sie im nächsten Jahr in Rio noch einmal gewinnen. Wir haben damals in der Schule gelernt: Immer voll bis zum Ziel durchziehen, ganz gleich wie müde wir sind.
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    1. Antwort von Mike Schmid, Schwyz
      Nicola Spirig hat damals gar nicht frühzeitig gejubelt. Nur dank dem Einsatz bis zum letzten Meter und über die Ziellinie konnte sie den spektakulären Minivorsprung ins Ziel bringen.
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  • Kommentar von Max Meier, Zürich
    Das materielle spielt hier überhaupt keibe Rolle...
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Sie wird es bald verkraften. Eine Bronzemedaille, die auf dem freien Markt für höchstens 50 (!) Fränklein gekauft werden kann, ist es nicht wert, dass ihr allzu lange nachgeweint wird. Was zählt ist allein Gold, erst recht in den USA. Schon der zweite Platz lässt sich nicht mehr vermarkten, übrigens auch hier in der Schweiz. Zudem sind auch die Goldmedaillen reine Silbermedaillen und nicht einmal mit 18-karätigem Gold überzogen, habe ich einmal erfahren, sondern nur mit 14-karätigem.
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    1. Antwort von Bachmann Alfred, Belp
      Es geht ja wohl kaum ums Geld - sondern viel mehr den unglaublich speziellen Moment als 3. in einem WM Rennen über die Ziellinie zu rennen. Tausende von Traninigsstunden stecken dahinter und wenn einem dann der Verdienst jahrelangem Training so kurz vor dem Ziel entgleitet, ist das schon verdammt bitter... Solche Momente kann man nicht mit Geld entschädigen.
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Herr Bachmann, Sie haben Recht: Es geht nicht nur ums Geld. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie es ist. Ich hätte damals in meiner schwächsten Disziplin, dem Ballwerfen, nur wenige Meter weiter werfen müssen, und ich hätte mit dem Punktemaximum einen Wettkampf mit etwa 100 Schülern meines Jahrgangs gewonnen. So wurde ich halt nur Zweiter - ex aequo mit drei anderen, so auch mit einem gewissen Christian Gross. Ich bekam zwar eine Silbermedaille, die aber für mich wertlos war.
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