Farah macht Gold-Double perfekt

Der Brite Mo Farah hat bei den Weltmeisterschaften in Moskau seine zweite Goldmedaille gewonnen. Der 30-Jährige siegte wie schon bei den Olympischen Spielen nach dem Titel über 10'000 m auch beim Rennen über 5000 m.

Farah ist damit nach dem Äthiopier Kenenisa Bekele (Peking 2008, Berlin 2009) der zweite Läufer in der Leichtathletik-Geschichte, der beide Langstrecken nacheinander sowohl bei Olympia als auch der WM gewonnen hat.

Der Brite hatte sich rund 600 m vor dem Ziel an die Spitze gesetzt und liess seinen Gegnern im Endspurt keine Chance. Er siegte in 13:26,98 Minuten. Silber ging an den Äthiopier Hagos Gebrhiwet (13:27,26), der nach Auswertung der Zielbilder vor dem zeitgleichen Isiah Kiplangat Koech aus Kenia lag.

Staffel: Klare Angelegenheit

Beim Staffel-Rennen über 4x400 m liessen die USA nichts anbrennen. Angeführt von 400-m-Weltmeister LaShawn Merritt und Silber-Gewinner Tony McQuay gewann das Quartett mit David Verburg und Arman Hall im Final mit Jahresweltbestleistung in 2:58,71 Minuten vor Jamaika (2:59,88) und Russland (2:59,90).

Menkow springt am weitesten

Als erster Europäer sicherte sich der Russe Alexander Menkow den WM-Titel im Weitsprung. Mit einer neuen Jahresweltbestleistung von 8,56 m setzte er sich vor dem Niederländer Ignisious Gaisah (8,29) und dem Mexikaner Luis Rivera (8,27) durch.

Zuvor hatten bei 13 WM-Auflagen nur die Amerikaner Carl Lewis, Mike Powell und Dwight Philipps, der Kubaner Ivan Pedroso und Irving Saladino aus Panama triumphiert.

Storl erneut Weltmeister

Der Deutsche David Storl verteidigte im Kugelstossen seinen Titel von 2011. Der 23-Jährige verwies mit 21,73 m den amerikanischen Topfavoriten Ryan Whiting auf Rang zwei (21,57 m). Bronze ging an den Kanadier Dylan Armstrong (21,34).

Borlées sorgen für Premiere

Die drei Brüder Jonathan, Kevin und Dylan Borlée sind in der belgischen 4x400-m-Staffel zum Einsatz gekommen. Es ist das erste Mal in der WM-Geschichte, dass drei Geschwister gleichzeitig an einem Wettkampf teilgenommen haben. Zusammen mit Antoine Gillet belegten die Borlées den 5. Finalplatz.

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