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Leichtathletik-WM Sprunger und Fontanive im Halbfinal chancenlos

Über 400 Meter Hürden sind Lea Sprunger und Petra Fontanive im WM-Halbfinal ausgeschieden. Die beiden Schweizerinnen dürfen mit ihrem Auftritt trotzdem zufrieden sein.

Legende: Video «400 m H: Sprunger und Fontanive ausgeschieden» abspielen. Laufzeit 0:55 Minuten.
Vom 24.08.2015.

Im ersten von 3 Halbfinals wurde Lea Sprunger schon kurz nach dem Start von den schnellsten 3 Läuferinnen überholt. Die Schweizerin liess sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und brachte einen soliden Lauf ins Ziel. Als 6. verpasste sie die Final-Qualifikation allerdings klar. Nur die schnellsten zwei Athletinnen jedes Laufs schafften es sicher in den Final. Mit 55,83 Sekunden blieb Sprunger 23 Hundertstel über ihrer persönlichen Bestzeit.

Ich lerne mit jedem Rennen dazu.
Autor: Lea Sprunger
Legende: Video «Sprunger: «Der Rhythmus war besser»» abspielen. Laufzeit 1:27 Minuten.
Vom 24.08.2015.

«Es war ein gutes Rennen, ich kann zufrieden sein», bilanzierte Sprunger nach ihrer WM-Premiere über die 400 Meter Hürden. Die Westschweizerin, für die bereits die Halbfinal-Qualifikation eine starke Leistung gewesen war, freut sich auf kommende Herausforderungen in ihrer neuen Disziplin. «Ich lerne mit jedem Rennen dazu», meinte sie.

6. Rang für Fontanive

Dies gilt auch für Petra Fontanive, die zweite Schweizerin über die 400 Meter Hürden. Obwohl auch sie im Halbfinal klar gescheitert ist, hat sie einen guten WM-Auftritt gezeigt. Nach einem passablen Start reichte es Fontanive nur zum 6. Rang in ihrem Lauf. Fontanive, die sich erst im letzten Moment für die WM hatte qualifizieren können, kam mit einer Zeit von 56,35 Sekunden ins Ziel.

Man möchte sich im besten Licht zeigen.
Autor: Petra Fontanive
Legende: Video «Fontanive: «Auf der Zielgeraden fehlte mir die Spritzigkeit»» abspielen. Laufzeit 1:18 Minuten.
Vom 24.08.2015.

«Ich wollte eigentlich endlich eine 55er-Zeit laufen, das ist mir leider nicht gelungen», so die Zürcherin leicht enttäuscht. «Wenn man hier ist, möchte man sich möglichst im besten Licht zeigen.»

Am Ende belegten die Schweizerinnen die Plätze 13 (Sprunger) und 18 (Fontanive). Die Bestzeit in den Halbfinals stellte die Titelverteidigerin Zuzana Hejnova aus Tschechien in 54,24 Sekunden auf.

Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 24.08.2015, 13:00 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von D.Daniele, Obergösgen
    @A. Sommer, stellen sich vor das habe ich schon oft, war aber nicht meine Distanz da ich Langstreckenläufer war. Habe auch einen Marathon bestritten. Ich war nie Profi und wusste wo ich hingehöre. Die Leistungen waren Genügend nicht mehr. Denn man kann schon erwarten das diese Läufer/innen wenigstens annähernd an Ihre Zeiten kommen, besonders am Anfang Ihrer Karriere!
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  • Kommentar von D.Daniele, Obergösgen
    Wenn Überrascht das, Sie gehörten Leitungsmässig sowieso nicht in den Halbfinal, die eine hatte enormes Losglück, und es fehlten noch 3 Konkurrentinnen, die andere Profitierte vom Unglück einer Gegnerin. Die Beiden haben noch sehr viel Arbeit vor sich bis Olympia
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    1. Antwort von A. Sommer, Obergösgen
      Die Leistung war gut. Und einfach ist sowas nicht. Kenne das selber, wenn man international startet. Und es gab ja noch langsamere, die es ins Halbfinal geschafft haben. Es würde mich freuen, wenn Sie einmal in Ihrem Leben mal so eine Bahnrunde laufen und schauen, wie lange Sie haben:-) Viel Spass:-)
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