Kenianisches Podest beim London-Marathon

Der Kenianer Eliud Kipchoge hat den London-Marathon gewonnen. Der ehemalige Weltmeister siegte vor seinen Landsmännern Wilson Kipsang und Dennis Kimetto. Bei den Frauen gewann überraschend die Äthiopierin Tigist Tufa.

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Kipchoge triumphiert in London

2:29 min, aus sportpanorama vom 26.4.2015

5 Sekunden trennten nach 2:04,42 Stunden den Sieger Eliud Kipchoge vom Zweitplatzierten Wilson Kipsang. Kipchoge, ehemaliger Weltmeister über 5000 Meter, setzte sich im Finish knapp vor seinem Landsmann und Titelverteidiger durch und stellte eine Weltjahresbestzeit auf. Dritter wurde mit 68 Sekunden Rückstand Weltrekordhalter Dennis Kimetto und komplettierte das kenianische Podest.

Das Feld in London war extrem stark besetzt. Insgesamt 5 der 10 schnellsten Marathonläufer aller Zeiten waren am Start. Bester Schweizer wurde Christian Kreienbühl, der als 19. (2:17,00 Stunden) aber eine neue persönliche Bestzeit verpasste.

Im Frauenrennen siegte erstmals seit 14 Jahren wieder eine Läuferin aus Äthiopien. Die 28-jährige Tigist Tufa siegte in 2:23,22 Stunden vor der zweifachen London-Siegerin Mary Keitany aus Kenia (+18 Sekunden).