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Leichtathletik-EM Kambundji auch im 200-m-Final

Mujinga Kambundjis Höhenflug geht weiter: Die 22-jährige Bernerin erreichte dank neuer persönlicher Bestzeit den 200-m-Final. Ausgeschieden sind hingegen Lea Sprunger und Alex Wilson.

Legende: Video «Kambundjis Halbfinal-Lauf über 200 m» abspielen. Laufzeit 1:01 Minuten.
Vom 14.08.2014.
Legende: Video «Mujinga Kambundji im Interview» abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Vom 14.08.2014.

Mujinga Kambundji ist derzeit nicht zu bremsen: Nachdem sie in den 200-m-Vorläufen eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt hatte, unterbot die Bernerin diese im Halbfinal in 22,94 Sekunden gleich noch einmal um 11 Hundertstel und belegte in ihrem Heat den 3. Rang. Als schnellster «Lucky Loser» und mit der insgesamt sechstbesten Zeit schaffte die 22-Jährige den Final-Einzug.

Kambundjis grosse Freude

Kambundjis Erleichterung nach dem neuerlichen Exploit war riesig. «Ich wusste, dass die Zeit schnell ist und dass es reichen kann. Aber sicher kann man sich nie sein», so die Bernerin, die zunächst den letzten Halbfinal-Lauf abwarten musste. Nun werde sie sich «erholen, erholen und nochmals erholen», um für den Final bereit zu sein. Dieser geht am Freitagabend um 20:25 Uhr über die Bühne.

Lea Sprunger ausgeschieden

In den Halbfinals hängen geblieben ist dagegen Lea Sprunger. Die Westschweizerin belegte im ersten von drei Heats in 23,12 Sekunden den 4. Rang. «Mein Ziel war der Final, den habe ich verpasst. Es überwiegt die Enttäuschung», so Sprunger, die eine neue persönliche Saisonbestleistung realisierte. Für sie geht die EM mit der Frauen-Staffel weiter.

Auch Alex Wilson gestoppt

Alex Wilson, der einzige Schweizer Halbfinalist über 200 m, verpasste den Final-Einzug ebenfalls. Der Basler belegte in seinem Heat in 20,76 Sekunden Rang 6. Bestzeit im Halbfinal stellte der Franzose Christophe Lemaitre in 20,26 Sekunden auf. Wie der Frauen-Final steht auch der Männer-Final am Freitag auf dem Programm.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.08.2014, 17:50 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Ramon Hollitzer, Kriens
    Ich würde kmbundji eine Medalie im 200 m Sprint vom Herzen gönnen!! Sie ist mein Leichtatletik liebling.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Noch etwas: Warum werden die Sprunger-Schwestern immer als Westschweizerinnen bezeichnet? Weil es als chic gilt, welsch zu sein? Bernerischer als sie geht es kaum mehr. Das Gleiche gilt auch für den halben Deutschschweizer Didier Cuche. Dass es auch anders geht, zeigt der Fussball-Goalie Yann Sommer, der in Nyon geboren ist, aber sich noch nie als ein Welscher bezeichnet hat. Warum kann man zu seinem Deutschschweizertum nicht stehen? Ich tue es ja auch, obwohl ich es nur halb bin.
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    1. Antwort von Marianne Hofer, Bern
      Ich freue mich, wenn Sportler aus dem Welschland oder Tessin auch mal im Rampenlicht stehen, ob nun "reinrassig" oder nicht. Wir D-Schweizer haben die Tendenz, die Westschweiz und das Tessin zu vergessen oder ignorieren, n'est pas?
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Sie haben mich völlig falsch verstanden. Es ist mir gleich, von welchem Kanton jemand stammt, aber ich finde es daneben, jemanden z.B. als Romand oder Tessiner zu bezeichnen, obwohl er oder sie es gar nicht ist. Das hat nichts mit Vergessen und Ignorieren zu tun, sondern schlicht mit dem Bleiben bei den Tatsachen. Ich bezeichne mich ja auch nicht als Lausanner oder Genfer, nur weil ich für diese beiden Städte besondere Sympathien empfinde.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Bei aller Freude über den neuen nationalen "Darling" darf eines nicht vergessen werden: Die Chance, eine Medaille zu gewinnen, war für eine Schweizer Frauen-Staffel noch nie so gross wie jetzt. Machen wir uns nichts vor: Der "Darling" hat sich nur knapp für den Final über 200 m qualifiziert, dort wird sie kaum etwas reissen, und morgen könnte ihr in der Staffel die nötige Frische fehlen. Hätte da der Verband nicht vernünftig mit ihr sprechen können? Zu viel ist eben zu viel.
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