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Leichtathletik-EM Ruuskanen überrascht im Speerwurf

Antti Ruuskanen hat sich bei den Speerwerfern den EM-Titel gesichert. Der Finne setzte sich überraschend vor Topfavorit Vitezslav Vesely durch. Im Weitsprung der Männer holte sich Olympiasieger Greg Rutherford Gold.

Antti Ruuskanen posiert mit der finnischen Fahne.
Legende: Stolzer Sieger Antti Ruuskanen posiert mit der finnischen Fahne. Keystone

Antti Ruuskanen erzielte mit dem Speer eine Bestweite von 88,01 m und sicherte sich damit überlegen die Goldmedaille. Titelverteidiger Vitezslav Vesely aus Tschechien musste sich mit 84,79 m mit Silber zufrieden geben. Dritter wurde der finnische Ex-Weltmeister Tero Pitkämäki mit 84,16 m.

Rutherford souverän

Einen Favoritensieg gab es derweil im Weitsprung. Olympiasieger Greg Rutherford sprang mit 8,29 m überlegen zu Gold. Auf dem zweiten Rang landete der Grieche Louis Tsatoumas mit 8,15 m vor dem Franzosen Kafetien Gomis (8,14 m).

Legende: Video Hochsprung Frauen: Der Siegessprung von Ruth Beitia abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Aus sportlive vom 17.08.2014.

Gold für Beitia im Hochsprung

Die Spanierin Ruth Beitia gewann die Hochsprung-Konkurrenz. Mit 2,01 m stellt sie die Jahresweltbestleistung ein und holte Gold vor der Russin Maria Kuchina, die 1,99 Meter überquerte. Dritte wurde mit der gleichen Höhe die Kroatin Ana Simic.

Schwanitz überlegen zum Titel

Christina Schwanitz heisst die Europameisterin im Kugelstossen. Die deutsche WM-Silbergewinnerin von 2013 siegte mit 19,90 m überlegen vor der Russin Jewgenia Kolodko (19,39 m) und der Ungarin Anita Marton (19,04). Bei 4 ihrer 5 Würfe war Schwanitz besser als ihre Konkurrentinnen. Es ist ihr zweiter internationaler Titel nach Gold bei der Hallen-EM 2013.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.08.2014, 14:50

3 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterthur, zZ Lahti
    Mark US hat natürlich recht. Ich habe heute am finnischen Fernsehen den Schluss des Tages verfolgt. Das Schweizer Fernsehen kann man wegen urheberrechtlichen Gründen hier im Norden nicht sehen. Nicht immer schade :-). Die Finnen erwarteten "mindestens" eine Gold-Medallie. Die Überraschung war eher die Reihenfolge, nicht dass Antti gewann. Hier war die Enttäuschung eher, dass die Finnen nicht alle drei Edelmetalle gewannen.
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  • Kommentar von mark, us
    Überraschend? :) lustig, was sich die Sportredaktion manchmal für Spässe erlaubt. Wer die Speerwurfszene in den letzten Jahren verfolgt, sollte wissen, dass a) Finnland traditionell Weltklasse-Speerwerfer hat (Räty, Parvianen, Pitkämäki, usw) b) Ruuskanen finnischer Meister, und vor der EM 2. oder 3. der Jahresbestenliste (mind. in Europa) war. Ok, Vesely war vielleicht ein wenig Stärker einzuschätzen, aber hier von einer Überraschung zu sprechen ist doch etwas fehl am Platz.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Sie treffen den Punkt. Wenn wieder einmal ein Finne oder eine Finnin gewinnt, ist das nur normal. Das Speerwerfen ist in Finnland auch heute noch DIE Disziplin in der Leichtathetik, deshalb haben neben vielen Männnern (Rautavaara, Nevala, Kinnunen usw. als ältere Beispiele) auch schon mehrere Frauen gewonnen (Lillak 1983 Weltmeisterin in Helsinki oder Alafrantti 1980 Europameisterin in Split). Gerade dieser Sieg in Zürich hat die EM für Finnland buchstäblich "gerettet".
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