Sprunger stürmt in den Final – auch Büchel überzeugt

Zum Auftakt der Hallen-EM in Belgrad haben zwei Schweizerinnen überzeugt. Léa Sprunger untermauerte über 400 Meter ihre Medaillenambitionen. Über die doppelte Distanz fand auch Selina Büchel bestens in den Wettkampf.

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Sprunger und Büchel legen ein Versprechen ab

1:11 min, aus sportaktuell vom 3.3.2017

  • Léa Sprunger (400 m) steht nach zwei starken Rennen im Final
  • Selina Büchel (800 m) übersteht als Titelverteidigerin den Vorlauf problemlos

Léa Sprunger hatte schon bei ihrem ersten EM-Auftritt am Vormittag einen starken Eindruck hinterlassen. Die Waadtländerin setzte sich sofort an die Spitze und lief in 52,55 Sekunden souverän zum Solosieg.

In einer anderen Serie war es zu einem erschreckenden Zwischenfall gekommen. Die Tschechin Denisa Rosolova stürzte nach einem Gerangel und prallte mit dem Kopf heftig auf der Tartanbahn auf. Dabei verlor sie das Bewusstsein und musste lange behandelt werden.

Denisa Rosolova kommt übel zu Fall

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Sprunger mit Start-Ziel-Sieg

1:28 min, vom 3.3.2017

Es ist angerichtet für Sprunger

Im Halbfinal wählte Sprunger die gleiche Taktik. Von Bahn 6 aus diktierte sie wiederum das Tempo und distanzierte die Konkurrenz deutlich. Diesmal stoppte die Zeit für sie bei 52,17 Sekunden, schneller war am gesamten Tag keine 400-m-Läuferin.

Die Medaillen werden am Samstagabend vergeben. Sprunger möchte sich dabei einen Tag vor ihrem 27. Geburtstag selbst das grösste Geschenk machen.

Büchel nimmt erste Hürde locker

Auch Selina Büchel ist in Belgrad auf Kurs. In 2:03,11 Minuten gewann die 25-Jährige ihre Vorlauf-Serie und lief hinter Anita Hinriksdottir (Isl) die zweitbeste Zeit aller Teilnehmerinnen.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 03.03.2017 18:45 Uhr

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Selina Büchel gewinnt 800-m-Vorlauf

1:13 min, vom 3.3.2017